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Mit dem 1:0 leitete Sascha Walter (links) die Wende gegen Gmünd ein. Erst in der zweiten Halbzeit trumpfte Nöttingen mit Timo Brenner (rechts) gegen Absteiger Gmünd mit Andreas Mayer auf. Hennrich 
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Mit dem 1:0 leitete Sascha Walter (links) die Wende gegen Gmünd ein. Erst in der zweiten Halbzeit trumpfte Nöttingen mit Timo Brenner (rechts) gegen Absteiger Gmünd mit Andreas Mayer auf. Hennrich 

FC Nöttingen erst in Halbzeit zwei gegen FC Normannia Gmünd hellwach

Dank einer starken zweiten Hälfte beendet der Oberligist FC Nöttingen die letzte Partie auf heimischem Rasen mit einem Sieg. Gegen den bereits abgestiegenen FC Normannia Gmünd gewannen die Lila-Weißen mit 3:1 (0:0). Bereits vor Anpfiff stand fest:

Der Tabellenvorletzte aus Gmünd wird den Gang in die Verbandsliga antreten müssen und auch die Nöttinger hatten ihre Aufstiegsträume bereits vor geraumer Zeit begraben. Für FCN-Coach Michael Wittwer aber kein Grund für Leichtsinnigkeit: „Es geht um einen Sieg und um drei Punkte. Ich will jedes Spiel gewinnen.“

Von dieser Entschlossenheit ihres Übungsleiters brachten die Hausherren im ersten Durchgang aber nur wenig auf den Platz. Anders die Gmünder, die in der Kleiner Arena auf den ersten Auswärtssieg der Saison hofften. Der Gast kreierte sich immer wieder Chancen. Glück allerdings für Nöttingen, dass Torhüter Andres Dups einen starken Tag erwischte. In den Duellen mit den Gmündern Offensivkräften Felix Bauer (10.), Fabian Kolb (14.), Marvin Gnaase (21.) und erneut Bauer (37.) behielt der Nöttinger Stammtorhüter die Oberhand. Coach Wittwer wusste nach dem Schlusspfiff die Leistung seines Keepers zu würdigen: „Wir müssen uns bei Andi Dups bedanken, dass das die Null steht. So haben wir uns die erste Hälfte natürlich nicht vorgestellt.“ Gäste-Trainer Holger Traub kommentierte resigniert: „Da hatten wir leider nicht das Glück.“

Der Partie kippte schließlich im zweiten Durchgang. Die Nöttinger schalteten einen Gang hoch und konnten ein Chancenplus verzeichnen. Kurz nach Wiederanpfiff verpasste Ernesto de Santis mit seinem Pfostenschuss nur knapp die Führung. In der 58. Spielminute erlöste dann im Drittversuch Verteidiger Sascha Walter die Lilien. Zuvor scheiterten de Santis und Neziraj im Strafraum an den Gmünder Hinterleuten, die ihren Kasten mit Mann und Maus verteidigten. Fünf Minuten später verhalf Trainer Wittwer Jimmy Marton mit der Einwechslung zu seinem letzten Auftritt in der Kleiner Arena. Ein versöhnliches Ende, denn in der kommenden Saison wird Marton das Trikot von Regionalligist Astoria Walldorf überstreifen. Für einen märchenhaften Abschied sorgte Marton allerdings selbst, als er wenige Sekunden nach seiner Einwechslung einen Querpass von Mario Bilger zum 2:0 (65.) nutzte.

Doch auch Gmünd gab sich noch nicht geschlagen und verkürzte durch Fabian Kolb sehenswert auf 2:1 (73.). Die Hausherren ließen sich davon nicht beeindrucken und machten weiter ihr Spiel. Erneut scheiterte Top-Scorer de Santis an Normannia-Keeper Yannick Ellermann (84.). Mehr Glück hatte kurze Zeit später der eingewechselte Michael Schürg, der nach starker Vorarbeit von Mario Bilger den Ball nur noch zum 3:1 (87.) einschieben musste und so den Nöttinger Heimsieg besiegelte.

Sein letztes Saisonspiel bestreitet der FC Nöttingen am kommenden Samstag bei der Neckarsulmer Sport-Union (14.30 Uhr).