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Ein Zweikampf, den wir auch heute Abend öfter sehen könnten: Nöttingens Holger Fuchs (links) gegen den Grunbacher Stürmer Dominik Salz, hier bei einem Testspiel am 25. Februar im Nöttinger Panoramastadion. Foto: Becker, PZ-Archiv
30.09.2012

FC Nöttingen erwartet am Montagabend den TSV Grunbach zum Derby

Remchingen-Nöttingen. Wenn sich der FC Nöttingen und der TSV Grunbach am Montagabend im Panoramastadion gegenüberstehen (19.00 Uhr), steht viel auf dem Spiel. Die Gastgeber wollen mit einem Sieg den Anschluss an die vorderen Ränge wiederherstellen. Die Gäste brauchten auch dringend Punkte, denn bei einer Niederlage droht die Abstiegszone – ganz neue Gefühle für Grunbach. Insofern geht es heute nicht nur ums Prestige, es werden auch Weichen für die sportliche Zukunft gestellt.

Bildergalerie: Talkrunde vor dem Derby FC Nöttingen - TSV Grunbach

Beide Mannschaften sind in der bisherigen Saison der Fußball-Oberliga hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Kein Grund zur Panik allerdings für Michael Wittwer. „Der Zug nach oben ist noch nicht abgefahren – für uns nicht und auch für den TSV Grunbach nicht“, betont der Trainer des FC Nöttingen und legt noch einen Spruch fürs Phrasenschwein nach: „Abgerechnet wird zum Schluss.“ Nöttingens Vereinschef Dirk Steidl erwartet „ein brisantes und spannendes Derby. Es wird einiges geboten werden.“ Dabei sind die Platzherren klarer Favorit. Nicht nur, weil sie nach zehn Jahren Oberliga die Nummer eins im Fußballkreis sind. Michael Wittwer stehen – anders als seinem Kollegen Michael Fuchs beim TSVGrunbach – auch zumindest alle Stammspieler zur Verfügung. Allerdings fallen beim FCN die Ergänzungsspieler Maximilian Pfeiffer, Tim Fischböck und Hakan Cakan verletzt sowie Baransel Yurttas wegen einer Krankheit aus.

Grunbach hingegen ist auch bei den Stammkräften vom Verletzungspech geplagt. Matthias Fixel und Sebastian Rutz fallen nach Auskunft von TSV-Trainer Michael Fuchs definitiv aus. Fragezeichen stehen hinter den angeschlagenen Marco Mössner, Dirk Prediger und Manuel Hasel, über deren Einsatz Fuchs nach dem Aufwärmen entscheiden will. Sturmführer Dominik Salz, der zuletzt beruflich verhindert war, ist wieder dabei. Michael Wittwer rechnet allerdings damit, dass beim Derby außer Matthias Fixel alle angeschlagenen Grunbacher auf dem Platz stehen werden.

Wittwer, der Freitag, Samstag und Sonntag trainieren ließ, wird wohl der Mannschaft das Vertrauen schenken, die beim 0:0 in Mannheim gut spielte. Ob mit einer oder zwei Spitzen, Doppel-6 oder Raute im Mittelfeld, mochte der Coach nicht verraten. Er wollte aber auch noch die Trainingseindrücke abwarten. In Grunbach wurde nur am Samstag trainiert. Gespannt sein darf man, ob Fuchs mit Dominik Salz und Daniel Reule von Beginn an plant. Aufsteigende Form zeigt laut Sportvorstand Torsten Heinemann der spanische Neuzugang Josemi Caballero.

Es gibt noch Karten

Das Zuschauerinteresse bei diesem Derby ist groß. Dirk Steidl hofft auf ein ausverkauftes Haus mit 2000 Zuschauern. „Es wird aber“, so Steidl, „auf alle Fälle am Montagabend noch Karten an der Tageskasse geben.“ Steidl rät interessierten Fans, früh anzureisen, weil mit Wartezeiten an den Kassen zu rechnen sei.