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Eines seiner besten Saisonspiele zeigte der FC Nöttingen beim 2:1-Sieg im Hinspiel gegen die Stuttgarter Kickers. Hier erzielt Leutrim Neziraj (rechts) das 1:1. In der Mitte beobachtet Michael Schürg die Szene.  Foto: Hennrich, PZ-Archiv 

FC Nöttingen erwartet heißen Tanz gegen die Stuttgarter Kickers

An das Hinspiel gegen die Stuttgarter Kickers hat man beim FC Nöttingen allerbeste Erinnerungen. Beim 2:1-Sieg am 21. Oktober machte der Regionalliga-Aufsteiger eines seiner besten Saisonspiele und gab sogar für kurze Zeit die Rote Laterne ab. Konsequenzen hatte das Spiel auch für Kickers-Trainer Alfred Kaminski, denn der musste wenige Tage nach der Partie gehen. Dieter Märkle übernahm die Mannschaft interimsmäßig.

Für ihn kam im Dezember Tomasz Kaczmarek. Die sportliche Talfahrt konnte auf Degerlochs Höhen aber nicht gestoppt werden. Die Blauen, die 1988/89 und 1991/92 in der Fußball-Bundesliga spielten, stecken immer noch tief im Abstiegssumpf. Deshalb ist ein Sieg gegen Schlusslicht FC Nöttingen am Sonntag (14.00 Uhr, Waldau-Stadion) absolute Pflicht.

Das weiß man beim FC Nöttingen, dessen Abstieg in die Oberliga sich nicht mehr vermeiden lässt. „Für die Kickers geht es um jeden Punkt. Die werden ebenso wie Trier am vergangenen Samstag Vollgas geben und sind vermutlich auf ein frühes Tor aus“, sagt Nöttingens Trainer Dubravko Kolinger. Dabei darf sich seine Mannschaft keine dummen Fehler in der Defensive leisten. Die kosteten nämlich mindestens einen Punkt gegen die Moselstädter. „Wir haben über die Fehler gesprochen. Es geht ganz normal weiter“, so Kolinger. Über personelle Veränderungen hat er noch nicht nachgedacht, wenngleich mit Simon Frank und Reinhard Schenker wieder zwei Spieler im Kader stehen, die zuletzt noch verletzt fehlten. Ein Fragezeichen steht weiter hinter Mattia Maggio, der sich bei einem Spiel in der zweiten Mannschaft eine Innenband-Zerrung zugezogen hat.

Nöttingens Trainer hofft, dass eine Mannschaft an die respektabelen Leistungen vor dem spielfreien Wochenende über Ostern anknüpfen kann. „Auch die zweite Halbzeit gegen Trier war okay. Wir haben halt nur unsere Chancen nicht verwertet.“

Für das Spiel gegen Nöttingen spendiert der Kickers-Partner Gazi 1000 Freikarten. Diese können vor dem Spiel ab 12.30 Uhr an den Eingängen abgeholt werden. Die Aktion läuft so lange, bis die 1000 Freikarten weg sind. Im letzten Heimspiel gegen Pirmasens hatten die Kickers 3400 Zuschauer. Gegen Nöttingen hofft man mit Hilfe der Freikarten-Aktion auf mehr als 4000.