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Noch einmal jubeln wollen die Nöttinger Spieler, die es in der letzten Partie gegen Meister Neckarelz locker angehen lassen können. Foto: PZ-Archiv, Ripberger
Noch einmal jubeln wollen die Nöttinger Spieler, die es in der letzten Partie gegen Meister Neckarelz locker angehen lassen können. Foto: PZ-Archiv, Ripberger
23.05.2013

FC Nöttingen geht gut gestärkt ins letzte Saisonspiel

Nöttingen. Erst kicken, dann Champions-League gucken. Die Spieler des FC Nöttingen können sich auf ein entspanntes Wochenende freuen. Im letzten Saisonspiel beim schon feststehenden Meister und Regionalliga-Aufsteiger Neckarelz am Samstag (Anpfiff schon um 14.30 Uhr) geht es um nichts mehr. Die Nöttinger werden wohl – auch bei einer Niederlage – ihren vierten Platz behalten.

„Das wird wohl so eine ähnliche Partie wie im Pokal-Endspiel“, vermutet FCN-Trainer Michael Wittwer. Das Finale gegen den Drittliga-Meister Karlsruher SC plätscherte teilweise nur so dahin, da sich beide Teams schon für den DFB-Pokal qualifiziert hatten. Am Ende setzte sich dennoch der Zweitliga-Aufsteiger mit 1:0 durch.

Trotz der Pokal-Pleite zieht Michael Wittwer ein positives Saisonfazit. „Unser Ziel war Platz eins bis fünf, das haben wir erreicht. Das Pokal-Endspiel haben wir zwar verloren, dafür stehen wir wieder im DFB-Pokal, wir können also zufrieden sein. Am Ende haben vielleicht 20 Prozent gefehlt, um noch ein bisschen mehr zu erreichen.“ Kräftezehrend wären vor allem die vielen englischen Wochen gewesen, „deshalb sind die Spieler jetzt auch froh, dass die Runde endlich vorbei ist“, weiß Wittwer, der morgen auf Mario Bilger verzichten muss, der live in London mitfiebert.

Gestern stärkten sich die FCN-Spieler noch einmal beim Saisonabschluss-Essen im Clubhaus, zu das sie der ehemalige Remchinger Bürgermeister Wolfgang Oechsle eingeladen hatte. Hierbei bekam auch Riccardo Di Piazza sein Abschieds-Trikot überreicht. Der Mittelfeldspieler sucht sein Glück beim Ligarivalen Karlsruher SC II – und vielleicht sogar im Zweitliga-Team. „Ich freue mich auf die Herausforderung. Chefcoach Markus Kauczinski kennt mich, vielleicht bekomme ich ja meine Chance“, meint Di Piazza vor seinem Spiel für Nöttingen.