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An allen drei Toren beteiligt: Timo Brenner (rechts), der hier dem Villinger Mansur Mansuroglu enteilt. Foto: Eibner
An allen drei Toren beteiligt: Timo Brenner (rechts), der hier dem Villinger Mansur Mansuroglu enteilt. Foto: Eibner
27.11.2011

FC Nöttingen gewinnt in Villingen sein viertes Spiel in Folge

Aller guten Dinge sind drei, sagt der Volksmund. Zum dritten Mal in Folge hat der FC Nöttingen am Samstag ein Spiel mit 3:0 gewonnen und damit seine aktuelle Erfolgssträhne auf vier Siege in Serie verlängert. Beim 3:0 (2:0) beim FC Villingen legten die Gäste schon in Hälfte eins den Grundstein zum Sieg. Nach dem 1:0 durch Mario Bilger (32.) erhöhte Metin Telle nur zwei Minuten später auf 2:0. Für die Entscheidung sorgte der sehr stark auftrumpfende Timo Brenner in der 66. Minute.

„In Villingen muss man erst mal 3:0 gewinnen. Aber wir haben uns so gut präsentiert wie schon in den Spielen zuvor“, war Trainer Michael Wittwer sehr zufrieden. Restlos zufrieden wäre er gewesen, hätte seine Mannschaft nach dem 2:0 sofort nachgelegt und schon in Halbzeit eins alles klar gemacht. „Nach unserem Doppelschlag hatten wir noch ein paar sehr gute Chancen. Da hätten wir die Partie früh entscheiden müssen“, sah auch Vereinschef Dirk Steidl in der Phase kurz vor dem Seitenwechsel einen kleinen Ansatzpunkt für Kritik.

Der FC Nöttingen beherrschte die abstiegsbedrohten Schwarzwälder. Das 1:0 erzielte Mario Bilger per Kopf aus kurzer Distanz, nachdem zuvor Metin Telle nach Zuspiel von Timo Brenner an der Latte gescheitert war. Kurz darauf hielt der agile Timo Brenner aus 20 Metern drauf. Beim Abpraller von Torhüter Daniel Miletic stand Metin Telle goldrichtig und staubte zum 2:0 ab.

Nach der Pause rettete Torhüter Sascha Rauch den Nöttingern die 2:0-Führung (58.), als er gegen den alleine vor ihm auftauchenden Tobias Weißhaar klärte. Acht Minuten später machte Timo Brenner alles klar. Aus 16 Metern hämmerte der Mittelfeldspieler den Ball in den rechten oberen Winkel.

„Nöttingen ist die einzige Mannschaft, die den VfR Mannheim noch gefährden kann“, verteilte Villingens Trainer Martin Braun nach der Partie artig Komplimente. Gelegenheit, das zu beweisen, haben die Nöttinger bereits am Freitag, wenn der souveräne Oberliga-Spitzenreiter im Panoramastadion aufkreuzt. Nöttingen muss dabei auf den verletzten Marius Schäfer verzichten. Ein Fragezeichen steht hinter Leutrim Neziraj, der sich in Villingen einen Pferdekuss am Oberschenkel einhandelte. „Ich bin guter Dinge, wir wollen Mannheim schlagen“, sagt Michael Wittwer. Martin Mildenberger