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Per Kopf traf der Nöttinger Niklas Kolbe in dieser Szene zum 1:0 ins Tor. Domenic Brück (hinten) vom 1. Göppinger SV hat das Nachsehen. Foto: Hennrich
Per Kopf traf der Nöttinger Niklas Kolbe in dieser Szene zum 1:0 ins Tor. Domenic Brück (hinten) vom 1. Göppinger SV hat das Nachsehen. Foto: Hennrich
16.04.2018

FC Nöttingen hat drei Punkte gegen Sandhausen fest im Visier

Remchingen-Nöttingen. Nach dem 2:1-Arbeitssieg gegen den 1. Göppinger SV wartet gleich am Dienstag (19.00 Uhr) das nächste Heimspiel in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg auf den FC Nöttingen. In einem Nachholspiel vom 21. Spieltag erwarten die Lilaweißen den SV Sandhausen II.

Der Abstiegskandidat aus der Kurpfalz rangiert auf dem vorletzten Platz der Tabelle und wird wohl – wenn kein kleines Fußball-Wunder geschieht – kommendes Jahr wieder in der Verbandsliga Nordbaden spielen.

„Klar, ich erwarte einen Sieg. Wir spielen zuhause, Sandhausen steht unten drin. Wir sind der Favorit und wir wollen auch von Beginn an zeigen, wer Herr im Hause ist“, fordert Nöttingens Trainer Dubravko Kolinger.

Die Personaldecke ist weiter dünn beim Regionalliga-Absteiger. Torjäger Michael Schürg fehlt mit einem Mittelhandbruch voraussichtlich bis zum Saisonende. Offensivspieler Ernest de Santis, der wegen einer Sehnenentzündung am Fuß lange ausfiel, ist wohl am Dienstag gegen Sandhausen kein Thema, könnte aber am Samstag zuhause gegen den FC Villingen wieder einsatzbereit sein.

„Bei den vielen Spielen kommen manche Spieler kräftemäßig schon langsam an ihre Grenzen. Deshalb überlege ich auch, gegen Sandhausen den ein oder anderen zu schonen“, kündigt Kolinger an. Entscheidend werden auch letzte Trainingseindrücke von Montagabend gewesen sein.

Kolinger warnt davor, den Gegner ob seines Tabellenplatzes auf die leichte Schulter zu nehmen. „Das sind junge Spieler, die wollen sich bei einem Zweitligisten wie Sandhausen präsentieren.“ Junge Spieler rücken dieser Tage auch beim FCN mehr in den Blickpunkt, weil sie im dünn besetzen Kader immer wieder aushelfen müssen. So hatte gegen Göppingen der junge Valentyn Podolsky seinen ersten Oberliga-Einsatz. Beinahe wäre ihm ein Tor zum 3:1 gelungen.

Im Hinspiel ein 7:2-Sieg

Beim Hinspiel in Sandhausen erwischte der FC Nöttingen einen Sahnetag. Mit einem 7:2-Sieg ballerte sich das Team von Kapitän Timo Brenner am vierten Spieltag an die Tabellenspitze. Der Mannschaftsführer selbst erzielte drei Tore – wahrscheinlich auch ein einmaliges Erlebnis in seiner Karriere.