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Ein unbequemer Gegner ist Kai Mundts TSG Balingen für den FC Nöttingen. Hier versucht der Verteidiger, Reinhard Schenker vom Ball zu trennen. Foto: Eibner, PZ-Archiv
Ein unbequemer Gegner ist Kai Mundts TSG Balingen für den FC Nöttingen. Hier versucht der Verteidiger, Reinhard Schenker vom Ball zu trennen. Foto: Eibner, PZ-Archiv
18.03.2013

FC Nöttingen hofft auf einen goldenen März

Remchingen-Nöttingen. Siegen, Mund abputzen, weiter machen: Nach dem glanzlosen, aber immens wichtigen 1:0 (1:0)-Erfolg beim FC Villingen richtet der FC Nöttingen seinen Blick schon wieder nach vorne. Das muss er auch – denn schon am Dienstag, um 19 Uhr im Panoramastadion, wollen die Remchinger Kicker ihre nächste Oberliga-Partie austragen.

Ob sie aber auch randürfen, entscheidet sich erst am Dienstagvormittag: Um 9.30 Uhr ist eine Platzbegehung angesetzt. Am Montagnachmittag war die Nachholpartie akut gefährdet: „Grund hierfür ist das auf dem Platz nicht ablaufende Wasser“, teilte FCN-Vereinschef Dirk Steidl gestern in einer Pressemitteilung mit.

Seine Kicker hoffen indes, ihre Serie von bisher zwei Siegen und einem Remis im März fortsetzen zu dürfen. „Wir haben jetzt drei Heimspiele und das Pokalspiel in St. Leon vor der Brust“, fasst FCN-Trainer Michael Wittwer die nächsten Aufgaben zusammen. „Wenn wir die Spiele positiv gestalten“, frohlockt er, „gibt das ein richtig goldener März.“

Noch einige Punkte Rückstand

Ein solcher, perfekter Monat wäre für Nöttingen wohl auch nötig, um doch noch an das Tor zur Regionalliga anzuklopfen: Tabellenführer Astoria Walldorf (bei einem Spiel mehr als der FCN) ist noch sieben und der Tabellenzweite Spvgg Neckarelz (bei einem Spiel weniger als der FCN) noch fünf Punkte entfernt.

Gut drauf sind derzeit aber nicht nur die Nöttinger, sondern auch der heutige Gegner aus dem Zollernalbkreis: Nach der 0:1-Niederlage gegen Villingen bezwang die TSG zuletzt den Bahlinger SC mit 3:1 und den FSV Bissingen mit 2:1. Ähnliche Erfahrungen wie diese Teams hat auch Nöttingen schon mit dem Tabellensiebten gemacht: „Das ist eine unbequem zu spielende Mannschaft, wir haben da schon öfter schlecht ausgesehen“, weiß Wittwer. 0:2 ging in der letzten Saison das Heimspiel gegen die TSG verloren, auch auswärts reichte es nur zu einem 1:1.

Indes: Bei allem Respekt für den Gegner, hat der FCN inzwischen genügend Selbstvertrauen getankt, um auch gegen Balingen einen Sieg anzupeilen. Von den letzten 14 Punktspielen ging nur eines verloren, seit 317 Minuten musste Schlussmann Sascha Rausch nicht mehr hinter sich greifen. 17 Gegentreffer in 20 Spielen sind hinter Neckarelz (15 Gegentore in 19 Spielen) der Bestwert der Liga. Im derzeitigen Nöttinger Prunkstück, der Defensive, wird wohl auch heute Timo Brenner neben Holger Fuchs in der Innenverteidigung stehen. Denn Sascha Paseka ist nach seiner Wadenprellung noch nicht einsatzbereit. Dafür steht mit dem zuletzt grippekranken Riccardo Di Piazza wieder eine offensive Alternative bereit.