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FC Nöttingen

Nicht zufrieden mit der Offensivleistung seiner Mannschaft: Nöttingens Cheftrainer Michael Wittwer. Foto: Becker, PZ-Archiv
Nicht zufrieden mit der Offensivleistung seiner Mannschaft: Nöttingens Cheftrainer Michael Wittwer. Foto: Becker, PZ-Archiv
26.08.2018

FC Nöttingen im Angriff nicht druckvoll genug: Niederlage in Ilshofen

Ilshofen. Außer Spesen nichts gewesen. Mit einer 0:1 (0:0)-Niederlage im Gepäck kehrte der FC Nöttingen am Samstag vom Gastspiel beim Oberliga-Aufsteiger TSV Ilshofen zurück. Das Tor des Tages erzielte Ilshofens Michele Varallo in der 60. Minute. Nöttingens Verteidiger Niklas Kolbe sah in der 75. Minuten nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte.

Der FC Nöttingen stand in der Deckung recht stabil, hatte aber Probleme im Spiel nach vorne. „Da gab es zu viele einfache Fehler und zu viele Ballverluste“, kritisiert Trainer Michael Wittwer. Weil Ilshofen, mit zwei Auswärts-Remis stark in die Saison gestartet, auch zuhause seiner Defensivlinie treu bleib, sahen die Fans ein Spiel mit wenigen Torchancen. Wittwer musste kurzfristig noch auf den erkrankten Mario Bilger und auf Ernesto de Santis verzichten, der sich im Training verletzte. Der 5-4-1-Formation der Platzherren setzte er ein 3-4-2-1 entgegen mit Jimmy Marton in der Spitze sowie Leo Neziraj und Riccardo di Piazza dahinter. Im Tor stand Neuzugang Patrick Aust für den verletzten Andi Dups.

Ein unnötiger Ballverlust nach einer Stunde führte zum Tor des Tages. Nach einem Pass in die Tiefe traf Michele Varallo aus der Drehung ins lange Eck. Kurz davor hatte Ilshofen mit einem Lattenschuss Pech.

Nach dem Platzverweis für Kolbe hatte überraschenderweise der FC Nöttingen seine besten Chancen. In der letzten Viertelstunde scheiterten zweimal Timo Brenner, Michael Schürg und Sascha Walter nach Standardsituationen. „Da waren wirklich ein paar Hundertprozentige dabei. Ein Unentschieden wäre auf jeden Fall verdient gewesen. Uns hat aber auch ein bisschen das nötige Spielglück gefehlt“, ärgerte sich Michael Wittwer nach dem Spiel. Denn gegen den Aufsteiger, der in seinem ersten Oberliga-Heimspiel der Vereinsgeschichte natürlich hoch motiviert gewesen ist, war mehr drin.

Jetzt soll am kommenden Freitag im Heimspiel gegen den Aufsteiger SV Linx (19.00 Uhr) endlich der erste Saisonsieg her.