nach oben
Der FC Nöttingen schnuppert weiter am Aufstieg in die Regionalliga Süd. Im Ligaspiel am Samstag Nachmittag gewannen die Lilanen mit 4:1 gegen die zweite Mannschaft des FC Heidenheim.
Der FC Nöttingen schnuppert weiter am Aufstieg in die Regionalliga Süd. Im Ligaspiel am Samstag Nachmittag gewannen die Lilanen mit 4:1 gegen die zweite Mannschaft des FC Heidenheim. © Gössele
24.04.2014

FC Nöttingen ist bereit für den Oberliga-Endspurt

Die Leistungen des FC Nöttingen auf dem Fußballplatz waren im Monat April so wechselhaft wie das Wetter zu dieser Jahreszeit normalerweise ist. Einem umjubelten Hoch folgte stets ein Tief.

Krassestes Beispiel: Nach dem 2:1 im BFV-Pokal gegen den Regionalligisten SV Waldhof folgte vier Tage später die 0:4-Pleite beim Oberliga-Schlusslicht SV Oberachern. Anschließend fegte der FCN den Bahlinger SC mit 4:0 aus dem Stadion, um fünf Tage später in Hollenbach kläglich mit 0:2 zu verlieren. Wieder nur fünf Tage darauf folgte die Galavorstellung mit dem 3:0 gegen den Karlsruher SC II.

Michael Wittwer würde sich wohl die letzten Haare raufen, wenn er denn noch welche hätte. Trotzdem hat der Trainer seit Ostermontag, dem Sieg gegen den KSC, wieder ein gutes Gefühl. „Natürlich können wir auch mehrere Spiele hintereinander konstant gut spielen“, sagt Wittwer. Man habe dies in der laufenden Saison auch schon mehrfach gezeigt. Deshalb glaubt der Coach, der gerade seinen Vertrag in Nöttingen verlängert hat, auch an ein gutes Spiel gegen den 1. FC Heidenheim II am Samstag im heimischen Panoramastadion (14.30 Uhr). Seine Zuversicht wird genährt durch die Tatsache, dass die Zahl der kranken und verletzten Spieler nach und nach wieder abzunehmen scheint. Ein breiter Kader ist gerade jetzt wichtig, wo die entscheidenden Spiele anstehen. Am kommenden Dienstag geht es im BFV-Pokal-Halbfinale beim VfR Mannheim (18.30 Uhr) um den erneuten Einzug ins Finale. Danach würde der dritte Einzug in den DFB-Pokal in Folge winken.

Gegner Heidenheim ist eine „Wundertüte“ (Wittwer). Man weiß nie so recht, wer spielt. Beim FCN hingegen sind mit Ausnahme der Langzeitverletzten Niklas Hecht-Zirpel und Alexander Mironow wahrscheinlich alle Spieler einsatzbereit. Mit Blick auf die wichtige Pokalpartie am kommenden Dienstag kann sein, dass Michael Wittwer rotiert, also nicht dieselbe Mannschaft auflaufen lässt, wie gegen die KSC-Reserve.