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Gleich zweimal konnte sich Yasin Ozan (rechts) vom starken Timo Brenner als Torschütze beim 4:1 gegen Reutlingen feiern lassen.  Hennrich
Gleich zweimal konnte sich Yasin Ozan (rechts) vom starken Timo Brenner als Torschütze beim 4:1 gegen Reutlingen feiern lassen. Hennrich
27.04.2014

FC Nöttingen mit starker Leistung beim 4:1 gegen den 1. FC Heidenheim II

Es geht um viel für den FC Nöttingen in den kommenden Wochen. Der erneute Einzug in den DFB-Pokal und der Aufstieg in die Regionalliga Südwest sind die angestrebten Ziele des Fußball-Oberligisten. Und die Mannschaft von Trainer Michael Wittwer scheint zur rechten Zeit in der richtigen Verfassung zu sein, um die enormen Erwartungen auch zu erfüllen.

Das war zumindest der Eindruck am Samstag beim 4:1 (1:1)-Heimsieg gegen den 1. FC Heidenheim II. Nach dem frühen 0:1 nach nur 65 Sekunden steigerte sich die Mannschaft und spielte die Reserve des Zweitliga-Aufsteigers an die Wand. Yasin Ozan (16. und 54. Minute), Michael Schürg (56.) und Mario Bilger (90.) sorgten für den hoch verdienten Sieg. Dabei ließen die Platzherren noch eine Vielzahl allerbester Torchancen liegen.

Damit übernahmen die Remchinger auch wieder die Tabellenführung vom TSV Grunbach. Diese muss nun am kommenden Samstag im Schlagerspiel beim FCA Walldorf (15.30 Uhr) verteidigt werden. Zuvor gastiert der FCN am Dienstag im BFV-Pokal-Halbfinale beim Oberliga-Rivalen VfR Mannheim (18.30 Uhr.) Sollten sich die Nöttinger in Mannheim durchsetzen, hieße der Gegner im BFV-Pokalfinale ebenfalls FCA Walldorf. Der Sieger zieht in den DFB-Pokal ein. „Unserer Priorität liegt auf der Liga und dem Aufstieg. Natürlich wollen wir aber auch wieder in den DFB-Pokal“, sagte FCN-Kapitän Timo Brenner nach der Partie gegen Heidenheim. Sein Trainer Michael Wittwer erklärt klipp und klar: „Wir haben zwei Eisen im Feuer, und ich will auch beide Titel.“

Nimmt man die Partie gegen Heidenheim als Maßstab, könnte das durchaus Realität werden. Vom Schock des frühen Gegentores war die Mannschaft gänzlich unbeeindruckt. Die Heidenheimer Sturmzange Bastian Heidenfelder und Bastian Heidecker hatte die FCN-Deckung schon nach 65 Sekunden mit einem super Angriff geknackt. Doch die Lilaweißen nahmen sogleich das Heft in die Hand und erspielten sich in der Folge Chance um Chance.

Michael Wittwer hatte derselben Anfangself das Vertrauen geschenkt, die am Ostermontag auch den Karlsruher SC II beim 3:0 klar beherrscht hatte. Nach einer Rechtsflanke von Sebastian Hofmann köpfte Yasin Ozan in der 16. Minute den Ausgleich. Sehenswert war in der 37. Minute ein 20-Meter-Kracher von Thorben Schmidt an die Unterkante der Latte. Von dort sprang der Ball nach Ansicht der Nöttinger hinter der Linie auf.

Unstrittig waren die Tore in der zweiten Hälfte. Zumeist glänzte dabei der überragende Kapitän Timo Brenner, der in seiner etwas offensiveren Rolle im Mittelfeld förmlich aufblüht, als Vorbereiter. Auch die Verteidiger Mario Hohn und Thorben Schmidt entwickelten enorm viel Druck über die Flügel.