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Im Griff hatte der FC Nöttingen den FC Villingen im Hinspiel beim 2:0-Sieg. Hier kämpfen der Villinger Ali Sari (vorne) und der Nöttinger Neuzugang Demis Jung um den Ball. Foto: Becker, PZ-Archiv
Im Griff hatte der FC Nöttingen den FC Villingen im Hinspiel beim 2:0-Sieg. Hier kämpfen der Villinger Ali Sari (vorne) und der Nöttinger Neuzugang Demis Jung um den Ball. Foto: Becker, PZ-Archiv
14.03.2013

FC Nöttingen muss bis zum 6. April gleich sechsmal antreten

Remchingen-Nöttingen. Auch der FC Nöttingen hatte in den vergangenen Wochen unter zahlreichen Spielausfällen zu leiden. Dafür kommt es jetzt knüppeldick. Innerhalb von drei Wochen muss der Fußball-Oberligist jetzt sechsmal ran – fünfmal in der Oberliga, einmal im badischen Pokalwettbewerb. Denn die ausgefallene Viertelfinalbegegnung beim Landesligisten VfB St. Leon ist am Donnerstag wie erwartet auf Mittwoch, 27. März um 19 Uhr neu angesetzt worden.

Die drei Englischen Wochen der Wahrheit beginnen am Samstag mit dem Auswärtsspiel beim FC 08 Villingen (15.00 Uhr). Es folgt das Nachholspiel gegen die TSG Balingen am kommenden Dienstag, das Oberligaspiel gegen den Bahlinger SC am kommenden Freitag, 22. März. Nach dem Pokalspiel kommt der VfR Mannheim ins Panoramastadion (30. März). Danach sind die Auswärtsspiele in Bissingen (3. April) und das Derby in Grunbach (6. April). Wenn alles gut läuft, steht der FC Nöttingen dann im Halbfinale des badischen Pokals und hat wieder Anschluss nach ganz oben in der Tabelle der Oberliga Baden-Württemberg.

Die Chancen sind durchaus vorhanden. Durch die Neuverpflichtungen in der Winterpause ist der Kader des FCN etwas breiter aufgestellt, auch wenn mit Metin Telle und Marcel Rapp zwei wichtige Spieler gingen und Stürmertalent Niklas Hecht-Zirpel noch immer verletzt ist.

Ein guter Start in die Englischen Wochen soll morgen beim FC Villingen (15.00 Uhr) gemacht werden. Die Partie wird wohl stattfinden, notfalls auf Kunstrasen. „Villingen spielt zuhause einen gepflegten Fußball“, weiß Nöttingens Trainer Michael Wittwer, der aber optimistisch gen Schwarzwal reist: „Wir haben in Villingen eigentlich immer etwas geholt.“ Das Hinspiel im Panoramastadion gewann Nöttingen durch späte Tore von Niklas Hecht-Zirpel und Maximilian Pfeiffer mit 2:0.

Ungewiss ist, ob Abwehrspieler Sascha Paseka morgen auflaufen kann. Er laboriert noch an einer Wadenprellung vom 3:0-Sieg am vergangenen Freitag gegen den FSV Hollenbach. Für ihn würde Kapitän Timo Brenner in die Innenverteidigung rücken. Brenners Position im Mittelfeld könnte Reinhard Schenker oder auch der variabel einsetzbare Neuzugang Mario Hohn einnehmen.