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So freuten sich  (hinten von links) Timo Brenner, Metin Telle und Ignazio Scozzari über das Tor von Thomas Ollhoff (vorne).
So freuten sich (hinten von links) Timo Brenner, Metin Telle und Ignazio Scozzari über das Tor von Thomas Ollhoff (vorne). © Eibner
07.04.2011

FC Nöttingen nach Sieg in Villingen voller Selbstvertrauen

NÖTTINGEN. Krise? Welche Krise? Die Frage, ob sich der FC Nöttingen in einer solchen befunden habe, findet Michael Wittwer albern. „Wir waren in keiner Krise“, sagt der Trainer des Tabellenführers nach dem 3:1-Sieg in Villingen.

Mit diesem Erfolg hat sich der nach wie vor souveräne Tabellenführer der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg am Dienstagabend nach drei sieglosen Punktspielen eindrucksvoll zurückgemeldet (die PZ berichtete). Aus der erhofften Schützenhilfe durch den FV Illertissen wurde hingegen nichts. Der verlor am Mittwochabend zu Hause gegen den SV Waldhof mit 0:1. Der Zweikampf an der Tabellenspitze könnte also in den kommenden Wochen an Spannung zunehmen. Der SV Waldhof hat zuletzt fünf Spiele in Folge gewonnen und ist für den Schlager am Freitagabend, 15. April (19.00 Uhr), im Mannheimer Carl-Benz-Stadion gegen den FC Nöttingen gut gerüstet. Aktuell haben die Remchinger aber noch sechs Punkte Vorsprung vor den Waldhof-Buben.

Bahlingen auswärtsstark

Das soll auch nach dem Spieltag an diesem Wochenende so bleiben. Heute Abend erwartet der FC Nöttingen im heimischen Panoramastadion den Bahlinger SC (19.00 Uhr). Die Elf vom Kaiserstuhl reist nach zuletzt zwei Siegen mit breiter Brust nach Nöttingen. „Bahlingen ist spielerisch eine sehr gute Mannschaft und eigentlich viel besser, als ihr Tabellenplatz“, hat Michael Wittwer großen Respekt vor dem Gegner. Ihre Gefährlichkeit auf Gegners Platz unterstrichen die Südbadener auch im Februar mit einem 2:1-Sieg beim SV Waldhof. Der muss morgen beim FSV Hollenbach aufpassen, dass sich im Fernduell mit dem FC Nöttingen der Abstand zum Spitzenreiter nicht wieder vergrößert.

Starke Reservebank

Mit dem Spiel seiner Mannschaft in Villingen war Michael Wittwer sehr zufrieden. „Wir haben alle Kritiker widerlegt. Die Mannschaft war nicht in einer Krise.“ Dabei musste der 44-jährige Coach verletzungsbedingt improvisieren. Kapitän Viktor Kärcher und Spielmacher Riccardo Di Piazza fielen aus. Zudem verzichtete der Trainer auf die formschwachen Dejan Svjetlanovic und Leutrim Neziraj.

Also schlug die Stunde der Reservebank. Und die ist beim FCN gut bestückt. Thomas Ollhoff schlüpfte in die Rolle des Spielgestalters und erzielte auch gleich ein Tor. Reinhard Schenker zeigte als rechter Verteidiger, dass er die erhoffte Verstärkung ist. Auch Michael Cycon erhielt eine Chance von Beginn an.

Heute Abend gegen Bahlingen könnte Riccardo Di Piazza, der nach einer Handoperation mit einer Schiene spielen würde, wieder dabei sein. Auch Torjäger Leutrim Neziraj könnte wieder spielen, wenn Wittwer mit zwei Spitzen angreifen lässt.

Das Halbfinalspiel um den

badischen Fußballpokal zwischen der Spvgg Durlach-Aue und dem FC Nöttingen findet am Dienstag, 3. Mai, 18.15 Uhr in Durlach-Aue statt. Das zweite Halbfinale VfR Mannheim –

SV Sandhausen ist am 27. April.