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Zufrieden mit seinen Jungs: Trainer Michael Wittwer.
Zufrieden mit seinen Jungs: Trainer Michael Wittwer.
28.10.2015

FC Nöttingen nimmt nicht nur Kurs auf die Herbstmeisterschaft

Remchingen-Nöttingen. Auf dem Weg zur Meisterschaft in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg ließ sich der FC Nöttingen am Dienstagabend auch nicht vom SSV Ulm abbringen. Die Mannschaft von Trainer Michael Wittwer drehte einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Sieg. Leutrim Neziraj glich zum 1:1 (36.) aus und ist mit acht Saisontoren in 13 Spielen nun bester Nöttinger Torschütze. Ihm folgt Niklas Hecht-Zirpel, der in Ulm den Siegtreffer erzielte (70.) und nun sechsmal in zehn Spielen erfolgreich war. Nach dem 13. Spieltag führen die Nöttinger jetzt mit vier Punkten Vorsprung die Oberliga-Tabelle an.

Rang zwei, den Relegationsplatz, belegt der FSV Hollenbach mit 31 Zählern. Die Runde ist zwar noch lang. Aber mit elf Siegen und zwei Remis sowie noch keiner Niederlage ist der Konkurrenz klar, der Titel geht in dieser Runde nur über den FC Nöttingen. Die Lilahemden waren von Anfang an oben dabei. Und nach den bisher gezeigten Leistungen fragt man sich, wer will sie von dort oben eigentlich verdrängen? Wenn, dann wohl nur noch Hollenbach, denn der Vorsprung auf den Drittplatzierten SV Sandhausen II beträgt mittlerweile schon zwölf Punkte.

Platz zwei kommt für Nöttingens Trainer Michael Wittwer aber nicht infrage. Auf die Aufstiegsspiele gegen die starke Konkurrenz aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar wie etwa TuS Koblenz oder dem SC Hauenstein würde der Coach gerne verzichten.

Bis zur Winterpause sind noch fünf Partien zu spielen. Und wenn die Nöttinger jetzt nicht einen kompletten Einbruch bekommen, werden sie sich auch die Herbstmeisterschaft holen. „Wir wollen unsere gute Serie ausbauen und wenn möglich, natürlich ungeschlagen in die Winterpause gehen“, so Wittwer. Seine Mannschaft ist gefestigt. Spielerisch und moralisch. Manchmal brilliert sie – wie beim 5:0 gegen den KSC II –, manchmal stottert zwar etwas der Motor – wie anfangs in Ulm oder gegen Kehl (2:1) – aber er geht eben nicht aus.

In der jetzigen Verfassung darf auch mit einem Nöttinger Auswärtssieg am kommenden Samstag (15 Uhr) beim Tabellenneunten Oberachern gerechnet werden. Danach steht noch einmal ein Spitzenspiel gegen Sandhausen II an. Dann sind es noch zwei Spiele zur Herbstmeisterschaft – und weitere 17 Spiele bis zur Meisterschaft.