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Starke Partie: Nöttingens Reservist Demis Jung (Mitte) setzt sich gegen die Bahlinger Marco Waldraff (links) und Nils Ehret (am Boden) durch.  Gössele
Starke Partie: Nöttingens Reservist Demis Jung (Mitte) setzt sich gegen die Bahlinger Marco Waldraff (links) und Nils Ehret (am Boden) durch. Gössele
13.04.2014

FC Nöttingen nutzt Grunbachs Schwächephase

Nöttingen/Grunbach. Diesmal hat der FC Nöttingen die Steilvorlagen der Konkurrenz genutzt. Mit dem 4:0 gegen den Bahlinger SC, der danach seinen Trainer Alexander Hassenstein entließ und schon Milorad Pilipovic (er sollte erst im Sommer kommen) einstellte, wurde die Tabellenführung in der Fußball-Oberliga zurückerobert, weil der TSVGrunbach mit 0:1 in Bruchsal verlor und Walldorf gegen Schlusslicht SV Oberachern nicht über ein mageres 0:0 hinauskam.

„Dieser Sieg ist extrem wichtig fürs Selbstvertrauen“, freute sich Kapitän Timo Brenner nach der Partie am Freitagabend. Vergessen war das bittere 0:4 in Oberachern. Der Aufsteiger aus Südbaden wird so langsam zum Zünglein an der Waage im Aufstiegsrennen. Nach dem Sensationssieg gegen Nöttingen folgte jetzt das respektable 0:0 in Walldorf. Am 30. April erwartet Grunbach den SV Oberachern zum Nachholspiel und könnte mit einem Sieg eventuell wieder die Tabellenführung übernehmen.

Beim FCN zeigte sich am Freitag, dass auf die Reservebank doch Verlass ist. Oliver Nell überzeugte im Tor, Demis Jung, Mario Hohn, Simon Frank und Moritz Bischoff auf dem Feld. Da fiel es nicht so sehr ins Gewicht, dass mit Torhüter Robin Kraski, Holger Fuchs, Mario Bilger und Reinhard Schenker wichtige Stammspieler fehlten. Wer von ihnen am Donnerstag beim schweren Auswärtsspiel in Hollenbach wieder dabei sein kann, ist offen.

Da der FC Astoria Walldorf gegen Oberachern nur ein 0:0 schaffte, ist der bisherige Tabellenführer TSV Grunbach wenigstens nicht auf Platz drei zurückgefallen. Von den Ergebnissen her geht die Tendenz beim TSV jedoch derzeit eindeutig nach unten. Am Freitag unterlagen die Grunbacher beim 1. FC Bruchsal mit 0:1. Bemerkenswert war, dass Adis Herceg vom Grunbacher Trainer-Duo danach von weiteren Fortschritten sprach und ob der Leistung seines Teams geradezu schwärmte. „Vielleicht müssen wir im Training aber mehr vor die Hütte gehen“, sagte er. Dominik Salz und Co. hatten eine Reihe bester Chancen ausgelassen. Am Donnerstag um 18.15 Uhr erwartet Grunbach den Kehler FV. mm/rks