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FC Nöttingen

Zum Mann des Tages wurde im Pokalspiel in Nöttingen Riccardo Di Piazza (rechts). Beim 2:1 gegen den SV Spielberg (links Dominik Fetzner, in der Mitte Tobias Hasel) erzielte der Rückkehrer für den FCN das 2:1. Foto: Becker
03.08.2018

FC Nöttingen siegt im BFV-Pokalduell der Oberligisten

Remchingen-Nöttingen. Eine Woche bevor es in der Fußball-Oberliga wieder um Punkte geht, hat der FC Nöttingen im BFV-Pokal einen Gegner besiegt, der in derselben Liga spielt. Die Schützlinge von Trainer Michael Wittwer schafften gegen den SV Spielberg ein 2:1 (1:1). Die Drittrundenpartie auf dem Ausweichplatz sahen sich bei großer Hitze gestern etwa 300 Anhänger.

Bildergalerie: BFV-Pokal: FC Nöttingen besiegt SVS Spielberg

Zum entscheidenden Mann im Härter-Stadion wurde Rückkehrer Riccardo Di Piazza. Ihm gelang in der 62. Minute der zweite Treffer der Heimmannschaft. Die Gäste waren in der 22. dank Philipp Leimenstoll in Führung gegangen. Dabei wurden Nöttingen ausgekontert. Das FCN-Torhüter Andreas Dups gegen Manuel Hasel (früher TSV Grunbach) noch abwehrte, nutzte letztlich nichts. Die Freude der Spielberger währte aber nur kurz: Schon in der 30. Minute glich Mario Bilger für Nöttingen aus.

Bilger hatte schon das Zweitrundenspiel entschieden. Beim FC Heidelsheim hatte er die Nöttinger am Sonntag dank des Treffers zum 2:1 aufatmen lassen.

In der Partie gegen Spielberg machte Nöttingen nach der Pause mehr Druck. Ein Zusammenspiel von Ernesto de Santis und di Piazza brachte nach 52 Minuten eine erste Chance zum zweiten Treffer. De Santis sorgte über die rechte Seite für vielversprechende Aktionen. Doch auch über links ging etwas: Da war Bilger sehr aktiv.

In der ersten Hälfte war der FCN bereits leicht tonangebend. Abgesehen von den Treffern fehlten aber die Höhepunkte.

„Wir haben versucht, Spielberg müde zu spielen“, erläuterte FCN-Trainer Wittwer nach der Partie. In der Pause habe er die Devise ausgegeben, ruhig zu bleiben – und die Bemühungen einfach fortzusetzen.

Spielbergs Übungsleiter Tobias Winter ließ keinen Zweifel daran, dass Nöttingens Sieg verdient war. Dass der FCN noch einmal treffen werde, sei absehbar gewesen. Winter wollte aber nicht groß meckern. „In der ersten Hälfte sind wir in der Abwehr recht gut gestanden“, sagte er: „In der zweiten Hälfte sind wir zu tief gestanden.“

Spielberg versuchte durchaus, noch einmal Akzente zu setzen. Gelungen ist das in der zweiten Hälfte aber nicht so. So hatte der SVS im Grunde nur die Chance, die zum Erfolg führte. Selbst mit Standards gelang es nicht, den favorisierten FCN zu gefährden: Zwei Freistöße waren für FCN-Torhüter Dups eine leichte Beute.

Die Temperaturen begünstigten eine Aufholjagd nicht. Am Ende war es allenfalls ein, zwei Grad kühler, als zu Beginn des 18-Uhr-Spiels. In beiden Hälften gab es eine Trinkpause. Auch Wittwer, der als Ex-Profi viel erlebt hat, hielt angesichts der extremen Hochwetterlage fest, dass es nicht einfach war, zu spielen.