nach oben

FC Nöttingen

Neuzugänge wie Tolga Ulusoy, Riccardo Di Piazza und Francisco Carmona (von rechts) haben den Nöttinger Kader breiter aufgestellt. Foto: Ripberger, PZ-Archiv
Neuzugänge wie Tolga Ulusoy, Riccardo Di Piazza und Francisco Carmona (von rechts) haben den Nöttinger Kader breiter aufgestellt. Foto: Ripberger, PZ-Archiv
23.08.2018

FC Nöttingen trifft auf den starken Aufsteiger TSV Ilshofen

Remchingen-Nöttingen. Die Gemeinde Ilshofen kennt man bisher vorwiegend aus Staumeldungen im Radio, wenn es auf der A6 zwischen Heilbronn und Nürnberg mal wieder klemmt. Jetzt ist der TSV Ilshofen in die Fußball-Oberliga Baden-Württemberg aufgestiegen – erstmals.

Der Verkehr auf der A6 wird noch ein bisschen zunehmen, zumindest bei den Heimspielen des TSV.

Seine Heimpremiere feiert der Club aus dem Kreis Schwäbisch Hall am Samstag um 15.30 Uhr gegen den FC Nöttingen. Die Ergebnisse der beiden bisherigen Auswärtsbegegnungen lassen aufhorchen. Jeweils 1:1 beim SSV Reutlingen und beim FSV Bissingen. Nöttingens Co-Trainer Norbert Kolbe hat Ilshofen beim Spiel in Bissingen beobachtet. Die sehr junge Mannschaft um ihren Spielertrainer Ralf Kettenmann (32) spielte sehr defensiv in einer 5-4-1-Formation. „Sie sind sehr lauf- und zweikampfstark und machen die Räume für den Gegner sehr eng“, weiß Nöttingens Chefcoach Michael Wittwer.

Ob Ilshofen auch zuhause so defensiv agiert, wird sich zeigen. Auf jeden Fall ist das Team heiß auf das erste Heimspiel und den ersten Heimsieg in der Oberliga Baden-Württemberg.

19 Feldspieler

Doch der FC Nöttingen fährt mit breiter Brust ins Hohenlohische. Die Saison-Vorbereitung und das 0:0 am ersten Spieltag bei den Stuttgarter Kickers haben gezeigt, dass die Mannschaft früh in der Saison in guter Verfassung ist. Hinzu kommt, dass Michael Wittwer personell aus dem Vollen schöpfen kann. Er hat die Qual der Wahl. Alle 19 Feldspieler stehen zur Verfügung. Verletzt ist lediglich Torhüter Andreas Dups, der sich im Training das Handgelenk verstaucht hat. Dups hofft, bald wieder dabei zu sein. In Ilshofen wird Neuzugang Patrick Aust das Tor hüten, Robin Kraski, der auch lange angeschlagen war, sitzt auf der Bank.

Viele Optionen

Vieles spricht dafür, dass Wittwer die Mannschaft, die sich auf der Waldau bei den Stuttgarter Kickers ausgezeichnet verkauft hat, aufs Feld schickt. Dass allerdings Spieler wie Ernesto de Santis, Michael Schürg, Sebastian Schönthaler oder Jimmy Marton eine Option für die Startelf sind, versteht sich von selbst. „Gerade in der Offensive habe ich einige Möglichkeiten“, sagt Michael Wittwer, meint aber auch: „Es ist schön, wenn man eine große Auswahl hat. Weniger schön ist, dass man dann auch einige Spieler, die nicht so zum Zuge kommen, enttäuschen muss.“