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Nöttingens Trainer Wittwer verlangt in Birkenfeld eine konzentrierte Leistung von seinen Kickern. Foto: Becker
Nöttingens Trainer Wittwer verlangt in Birkenfeld eine konzentrierte Leistung von seinen Kickern. Foto: Becker
30.07.2015

FC Nöttingen trifft im BFV-Pokal auf Landesligist 1. FC Birkenfeld – CfR muss in Ersingen ran

Am Wochenende steht die zweite Runde des BFV-Pokals an und die hat es so richtig in sich. Die Fußballfans aus Pforzheim und der Region können sich auf zwei brisante Derbys freuen.

Der Titelverteidiger FC Nöttingen trifft am Samstag (17.30 Uhr) im Erlachstadion auf den FC Birkenfeld. Keine leichte Aufgabe für die Nöttinger, denn der Landesligist befindet sich in einer extrem starken Frühform. In der ersten Pokalrunde schlug die Mannschaft von Trainer Hakan Göktürk den ambitionierten Verbandsligisten 1. FC Bruchsal. Dennoch bleibt der Birkenfelder Coach realistisch und rechnet seinem Team keine allzu großen Chancen aus. „Der FCN ist der BFV-Krösus und es ist super, dass wir uns gegen so eine starke Mannschaft in einem Pflichtspiel messen dürfen“, sagt Göktür, der gegen den großen Favoriten wieder auf Tobias Herzog, Bruno Martins und Samet Tuzluca zurückgreifen kann.

Ganz anders sieht die Situation beim FC Nöttingen aus. Für den Regionalliga-Absteiger ist es der letzte große Härtetest vor ihrem Spiel gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München im DFB-Pokal. Dementsprechend interessant wird es zu beobachten sein, welchen Spielern Trainer Michael Wittwer gegen Birkenfeld das Vertrauen schenkt. Doch ein Platz in der Anfangsformation am Samstag bedeutet längst keine Einsatzgarantie für das Erstrundenmatch gegen die Bayern. „Ich werde genau hinschauen, wer nicht 100 Prozent bei der Sache ist oder sich schont, der wird im Wildparkstadion nicht auflaufen“, stellt Wittwer klar. Der Respekt vor dem Gegner ist groß. „Die Birkenfelder haben gegen Bruchsal gezeigt, zu was sie in der Lage sind“, sagt Wittwer. Dennoch ist der Coach überzeugt, dass die Mannschaft mit einer ordentlichen Leistung die nächste Runde erreicht. „Wir können auf viel Erfahrung zurückgreifen. Wir sind in den vergangenen sechs Jahren immer im Finale gestanden. Da wollen wir in diesem Jahr auch wieder rein“, sagt Wittwer.

Dort würde der 1. CfR Pforzheim natürlich auch gerne hin. Den Grundstein dafür kann der Verein am Sonntag um 17 Uhr in Ersingen legen. Dort trifft die Mannschaft von Trainer Teo Rus auf den Landesligisten FC Ersingen, der in der ersten Runde PS Karlsruhe mit 4:0 nach Hause schickte. „Das wird ein extrem heißes Spiel“, freut sich CfR-Trainer Teo Rus auf die Partie. Der Oberligist befindet sich momentan in der Vorbereitungsphase und will gleich im ersten Pflichtspiel überzeugen. „Die Mannschaft macht einen super Eindruck. Dennoch müssen wir uns vor Ersingen in Acht nehmen. Es ist eine sehr unangenehme Mannschaft“, warnt Rus seine Spieler.

In Ersingen ist die Vorfreude auf das Spiel groß. Das Selbstvertrauen ist nach dem Kantersieg gegen Karlsruhe gewaltig. Trotzdem sieht sich der FCE als krasser Außenseiter. „Die Spieler können es kaum erwarten, sich mit dem CfR zu messen. Wir wollen ein super Spiel abliefern. Aber selbst dann wird es sehr schwierig, die starken Pforzheimer zu schlagen“, sagt Trainer Stephan Rapp.

Die Kickers Pforzheim treffen auf den hochgehandelten Verbandsliga-Konkurrenten ASV Durlach – ein harter Brocken für den Oberliga-Absteiger. Auch Landesligist Feldrennach muss beim Kreisligisten Fvgg Neudorf auf der Hut sein. Landesliga-Aufsteiger TuS Bilfingen muss beim FC Olympia Kirrlach antreten. Das ist en erster Gradmesser für die kommende Landesliga-Saison. Der FSV Buckenberg will daheim gegen den VfB Grötzingen in die dritte Runde einziehen.