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Erneut treffsicher für Nöttingen: Abiturient Niklas Hecht-Zirpel.  Becker
Erneut treffsicher für Nöttingen: Abiturient Niklas Hecht-Zirpel. Becker
14.04.2013

FC Nöttingen und SV Spielberg trennen sich 2:2

Remchingen-Nöttingen. Nichts geht wohl mehr beim FC Nöttingen – weder nach unten, noch nach oben in der Tabelle. Aus diesem Grund ließ auch Michael Wittwer nach dem 2:2 im Oberliga-Derby gegen den SV Spielberg eher Gnade vor Recht ergehen.

Zwar machte der Nöttinger Coach unmissverständlich klar, dass ihm die desolate erste Halbzeit seiner Fußballer („katastrophal“, „rausgewürgt“) nicht gefallen habe. Das große Donnerwetter blieb jedoch aus. Das mag auch daran liegen, dass sich der FCN schon morgen wieder konzentrieren muss, wenn es zum Nachholspiel beim Tabellenführer Walldorf (18.15 Uhr) geht. „Aber wir haben nichts zu verlieren“, so Wittwer.

Dasselbe dachten sich vielleicht auch die Spielberger am Freitag. Trotz eines umstrittenen Hand-Elfmeters, den Riccardo Di Piazza verwandelte (9.), ließen sich die Gäste nicht hängen. Bis zur Pause hatten Marius Schäfer und Timo Di Giorgio die Partie mit zwei Treffern gedreht.

Nach dem Platzverweis des Spielbergers Thomas Can (63.) wegen einer Notbremse an Niklas Hecht-Zirpel kippte die Partie erneut. Das 2:2 (71.) erzielte der Gefoulte per Kopf selbst und machte sich damit zum doppelten Derby-Helden nach seinem Gala-Auftritt in Grunbach. „Die Halbzeitansprache unseres Trainers war lauter als sonst“, verriet der 19-Jahrige, der mitten im Abiturstress steckt. Doch der Siegtreffer wollte trotz bester Chancen nicht gelingen. Das wurmte auch die Nöttinger Winterneuzugänge Simon Frank, Mario Hohn und Jannik Froschauer. Zum ersten Mal stand das Trio gemeinsam auf dem Platz und war an etlichen Torszenen beteiligt. „In Walldorf müssen wir eine Schippe drauflegen“, spekuliert nicht nur Hohn auf einen weiteren Einsatz in der Startelf. pep