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Jung und dynamisch: Simon Frank vom SSV Ulm soll in Nöttingen wirbeln.
Jung und dynamisch: Simon Frank vom SSV Ulm soll in Nöttingen wirbeln.
31.01.2013

FC Nöttingen verstärkt sich mit Wunschspieler Simon Frank

Pforzheim. Rien ne va plus – nichts geht mehr! Der Transfermarkt ist geschlossen. Donnerstag Nacht um 0.00 Uhr endete die Wechselfrist bei den Amateurfußballern und die Mannschaften (Oberliga, Verbandsliga und Landesliga) aus dem Fußballkreis Pforzheim haben nochmal kräftig zugeschlagen.

Der FC Nöttingen unter Trainer Michael Wittwer hat in der Winterpause mit vier Neuzugängen ordentlich aufgerüstet. Nach Jannik Froschauer (FV Illertissen/21 Jahre), er soll den Abgang von Stürmer Metin Telle kompensieren, Linksfuß Mario Hohn (VfR Aalen/23) und dem brasilianischen Abwehrspieler Heron (Associação Atletica Serra/22) meldete FCN-Manager Dirk Steidl gestern noch die Verpflichtung von Wittwers Wunschspieler Simon Frank. Der 21-jährige Abwehrspieler (Linksfuß) kommt vom Regionalligisten SSV Ulm und kann sowohl im Mittelfeld aber auch als Außenverteidiger spielen. In der Jugend kickte er für die Stuttgarter Kickers, später beim VfB Stuttgart in der 3. Liga und für Sonnenhof Großaspach in der Regionalliga. „Simon ist jung, dynamisch, gut ausgebildet und passt deshalb hervorragend in unser Anforderungsprofil“, sagt Dirk Steidl und freut sich über eine „sehr, sehr gelungene Transferpolitik“.

CfR setzt auf bewährten Kader

Keine großen Sprünge hat der 1. CfR Pforzheim auf dem Transfermarkt getätigt. „Wir wollten nicht groß einkaufen, sondern vielmehr weiterhin auf unseren erfolgreichen Kader setzen“, sagt CfR-Spielleiter Fritz Kempf. Der Fusionsverein spielt in der Verbandsliga eine überraschend starke Runde und hat mit Platz drei alle Chancen auf die Meisterschaft. Neuzugang Marcel Charrier vom 1. FC Birkenfeld (früher U19 KSC, FC Nöttingen, Stuttgarter Kickers) könnte eine Alternative für Abwehrspieler Oliver Wiedemann, der in Stuttgart beruflich stark eingespannt ist, sein. Das letzte halbe Jahr musste der 24-jährige Charrier aufgrund eines Kreuzbandrisses allerdings pausieren.

Fix gemacht hat der CfR derweil die Trainerfrage für die kommende Runde. Vorstandsvorsitzender Markus Geiser gab gestern bekannt, dass man auch in der neuen Saison auf Erfolgscoach Gökhan Gökce baut.

Nägel mit Köpfen hat auch Landesliga-Spitzenreiter SV Kickers Pforzheim gemacht. In der neuen Runde wird Mathias Dörrich vom TSV Grunbach im Tor stehen. „Ich bin beruflich stark eingebunden und muss deshalb etwas kürzer treten“, erklärt Dörrich seinen Wechsel. Als Nachfolger kursiert immer wieder der Name Alexander Stolz (momentan vereinslos). „Ich würde mich freuen, von ihm zu hören“, so Torsten Heinemann.