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Das Hinspiel gegen Oberachern endete 0:0. Hier bekämpfen die Nöttinger Sascha Walter, Timo Brenner und Leon Braun (von links) Nico Huber. Becker, PZ-Archiv 

FC Nöttingen vor kniffliger Auswärtsaufgabe: SV Oberachern extrem heimstark

Seit drei Spieltagen ist der FC Nöttingen ungeschlagen. Nach den Siegen in Neckarsulm und zuhause den 1. CfR Pforzheim folgte am Mittwochabend im Nachholspiel beim FC-Astoria Walldorf II ein 2:2. Dabei erlebte Trainer Dubravko Kolinger eine erste Halbzeit zum Vergessen.

„Das war mit das Schlechteste, was ich in dieser Saison von meiner Mannschaft gesehen habe. Wir waren von Beginn an nicht richtig auf dem Platz. In der Halbzeit bin ich in der Kabine richtig laut geworden“, blickt Kolinger auf die Partie in der Kurpfalz zurück.

Vielleicht lag es am eiskalten Wetter, dass die Lilaweißen in Walldorf erst langsam auf Betriebstemperatur gekommen sind. Da am kommenden Samstagnachmittag in Oberachern zehn Grad und Sonne angesagt sind, dürfte zumindest das Wetter diesmal kein Problem sein.

Eher zum Problem für die Gäste könnte die bekannte Heimstärke des SVO werden. Zusammen mit der Neckarsulmer Sport-Union ist das Team aus Südbaden mit 24 Punkten die bislang beste Heimmannschaft der Oberliga Baden-Württemberg. Mit einer Leistung wie in der ersten Hälfte in Walldorf gibt es für die Nöttinger dort keinen Blumentopf zu gewinnen. Das weiß Dubravko Kolinger natürlich. „Oberachern ist eine sehr, sehr gute Mannschaft, vorne mit einem starken Torjäger Gabriel Gallus und mit einer stabilen Defensive.“

Kolinger erwartet, dass sein Team an die zweite Halbzeit von Walldorf anknüpft. Da stimmte die Einstellung. Trotz Unterzahl machte Michael Schürg das 2:2. Sogar ein Sieg war am Ende noch möglich. Das Hinsiel gegen Oberachern in Nöttingen endete übrigens 0:0.

Nach seiner Roten Karte in Walldorf (Notbremse vor dem 0:1) wird Colin Bitzer fehlen. Auch die verletzten Ernesto de Santis und Julian Kern stehen weiter nicht zur Verfügung. Eray Gür wird aus privaten Gründen fehlen.