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Freud und Leid: Die Watzenborner Torschützen Ilias Azaouaghi (links) und Abdenour Amachaibou (rechts) feiern den Sieg gegen Nöttingen. Niklas Kolbe (rechts) und Mario Bilger (links) sind frustriert. 

FC Nöttingen weiter im Sinkflug - Am Dienstag bei TSG Hoffenheim II

Der FC Nöttingen wird in der Fußball-Regionalliga Südwest immer weiter nach unten durchgereicht. Nach einem passablen Start ist der Aufsteiger mittlerweile auf dem vorletzten Tabellenplatz gelandet. Das 0:4 (0:1) beim FC Teutonia Watzenborn-Steinberg am vergangenen Samstag war im sechsten Auswärtsspiel die sechste Pleite.

Die Gastgeber gingen bereits nach zehn Minuten durch Barbaros Koyuncu mit 1:0 in Führung. Nach der Pause erhöhte erneut Koyuncu auf 2:0 (68.). In der Schlussphase sorgten Azaouaghi (84.) und Amachaibou (87. Foulelfmeter) mit ihren späten Treffern für das 4:0 für die Hessen.

„Die Niederlage ist um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen“, ärgerte sich Trainer Dubravko Kolinger. Seine Mannschaft kam nach dem frühen Rückstand Mitte der ersten Hälfte besser ins Spiel und war dem Ausgleich nahe. Die größte Chance hatte Mattia Maggio in der 30. Minute.

Nach dem Wechsel war der FC Nöttingen zunächst spielbestimmend. Der ersehnte Ausgleich bleib aber aus. Das wurde bestraft. Mit einem Sonntagsschuss in den Winkel sorgte erneut Barbaros Koyuncu für die Vorentscheidung.

Beim FC Nöttingen fehlte mit Holger Fuchs eine Stütze der Abwehr wegen einer Fußprellung. Für ihn rückte Sascha Walter in die Mannschaft. An vorderster Front mühte sich erfolglos der Ex-Profi Mattia Maggio. Später wechselte Kolinger noch die Offensivkräfte Michael Schürg und Leutrim Neziraj ein.

Verschnaufpausen gibt es derzeit keine für den FC Nöttingen. Bereits am heutigen Dienstag ist das Team zu Gast bei der TSG Hoffenheim II. Im Dietmar-Hopp-Stadion (19.00 Uhr) gelten die Gäste als krasser Außenseiter.