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Kompakt und eng ist das Nöttinger Panoramastadion. Hier fühlen sich die Nöttinger Spieler mit Coach Dubravko Kolinger (Zweiter von rechts) wohl. Foto: Hennrich
Kompakt und eng ist das Nöttinger Panoramastadion. Hier fühlen sich die Nöttinger Spieler mit Coach Dubravko Kolinger (Zweiter von rechts) wohl. Foto: Hennrich
02.11.2017

FC Nöttingen will Auswärts-Krise mit Sieg gegen Weinheim vergessen machen

Remchingen-Nöttingen. Auswärts hat der FC Nöttingen in den letzten vier Spielen nichts gerissen, da kommt es dem Fußball-Oberligisten wohl gerade recht, dass am Samstag (14.30 Uhr) wieder ein Heimspiel ansteht. Zu Gast im Nöttinger Panoramastadion ist die TSG Weinheim – mit nur sieben Punkten Tabellenletzter. Eine klare Angelegenheit also für den FC Nöttingen?

„Wir werden Weinheim auf keinen Fall unterschätzen“, sagt Nöttingens Trainer Dubravko Kolinger, der vor Überheblichkeit warnt. „Es gibt in dieser Saison keine leichten Spiele, deshalb werden wir auch diese Partie voll konzentriert angehen.“So wie die vergangenen sechs Heimspiele auch. In denen holte der FCN fünf Siege und ein Remis (16 Punkte) und belegt damit in der Heimtabelle hinter der Neckarsulmer Sport-Union (18 Punkte) den zweiten Platz.

„Fußballer spielen am liebsten daheim“, weiß Kolinger. „Und gerade in Nöttingen ist die Atmosphäre besonders. Alles ist kompakt und eng. Das ist herrlich, ja fast schon einmalig.“

Mit den Gegebenheiten im Panoramastadion sollen seine Jungs nun den Weinheimer Abwehrriegel knacken. „Die werden sehr defensiv auftreten“, vermutet Kolinger, „da müssen wir in der Offensive Räume schaffen.“

Einer, der das kann, ist Ernesto de Santis. Zuletzt beim 0:2 in Reutlingen kam der Stürmer von der Bank aus. Ist er am Samstag gegen Weinheim eine Option für die Startelf? „Möglich“, grinst Kolinger nur. Bis auf die Langzeitverletzten Niklas Kolbe, Robin Kraski und Jonas Marten hat der FCN-Coach alle Spieler zur Verfügung. Auch Abwehrspieler Simon Frank kehrt nach seiner Adduktorenzerrung wieder in den Kader zurück.

Weinheim hat als Aufsteiger Mühe mit der Konkurrenz in der Oberliga mitzuhalten. Zwei Siege (einer davon gegen den CfR), ein Remis und zehn Niederlagen stehen für die TSG nach 13 Spieltagen zu Buche. Mit 10:35 Toren ist die TSG auch die Schießbude der Liga. „Für uns ist jedes Spiel ein großes Spiel“, heißt es auf der Homepage der TSG. Geht es nach Dubravko Kolinger, wartet auf den Aufsteiger sogar diesmal ein ganz besonderes Spiel.