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Redebedarf: Der FCN mit Niklas Hecht-Zirpel (links) und Leutrim Neziraj lässt derzeit ungewöhnlich viele gute Torchancen ungenutzt.  Eibner
Redebedarf: Der FCN mit Niklas Hecht-Zirpel (links) und Leutrim Neziraj lässt derzeit ungewöhnlich viele gute Torchancen ungenutzt. Eibner
12.11.2015

FC Nöttingen will Mini-Krise beim SSV Reutlingen beenden

Drei Monate Höhenflug hatten die Fußballer des FC Nöttingen hinter sich. Dann verlor der souveräne Spitzenreiter der Oberliga Baden-Württemberg zuerst beim SV Oberachern mit 2:5 und zuhause gegen den SV Sandhausen II mit 3:4. Ein ganz neues Gefühl.

In Panik verfällt man rund ums Panoramastadion deshalb aber nicht. Dazu besteht auch kein Grund. Denn beide Spiele hätten die Lilahemden auch gewinnen können. Doch die Quote der vergebenen hochkarätigen Torchancen und die Anzahl der individuellen Fehler in der Defensive nahmen zuletzt ein bedenkliches Ausmaß an. „Im Moment gehen die Bälle vorne einfach nicht rein und hinten kommen individuelle Fehler hinzu. Das darf eigentlich nicht sein“, umschreibt Michael Wittwer die aktuelle Lage seiner Mannschaft, die immer noch Tabellenführer ist, allerdings jetzt punktgleich mit dem FSV Hollenbach.

SSV hinter den Erwartungen

Eine Mannschaft, die auch vorne in der Tabelle erwartet wird, ist der SSV Reutlingen. An der traditionsreichen Kreuzeiche wird der FC Nöttingen am morgigen Samstag (14.30 Uhr) versuchen, die Mini-Ergebniskrise zu beenden.

Die Reutlinger blieben bisher hinter den Erwartungen zurück und liegen nur auf Platz zehn der Tabelle. Furore machten sie im DFB-Pokal mit dem 3:1-Sieg gegen den Karlsruher SC. Dreifacher (Elfmeter)-Torschütze war dabei der Ex-Nöttinger Giuseppe Ricciardi.

Sehr gute Pokal-Erinnerungen an die Kreuzeiche hat auch der FC Nöttingen. Dort bestritt man 2012 das Erstrunden-Spiel gegen Hannover 96. Und dort wurde im Juni 2015 das Erstrunden-Spiel gegen den FC Bayern München ausgelost.

Doch das ist Schnee von gestern. Der FC Nöttingen will bei den heimstarken Reutlingern gewinnen. Sonst droht der Verlust der Tabellenführung. Torjäger Michael Schürg wird wegen seiner Rippenprellung voraussichtlich weiter fehlen. Fragezeichen stehen hinter Felix Zachmann und Mario Hohn. Sollte Zachmann wieder ausfallen, wird Kapitän Timo Brenner wohl wieder im defensiven Mittelfeld auflaufen.

Eine Option wäre auch der junge Theo Bräunig. Brenners Part in der Innenverteidigung wird Moritz Bischoff oder Sascha Walter übernehmen.