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Erfolgserlebnisse müssen her, wenn die Nöttinger Fußballer in der Oberliga den Anschluss an die Spitzengruppe schaffen wollen.  Eibner/PZ-Archiv
Erfolgserlebnisse müssen her, wenn die Nöttinger Fußballer in der Oberliga den Anschluss an die Spitzengruppe schaffen wollen. Eibner/PZ-Archiv
20.10.2011

FC Nöttingen will eine Serie starten

Es ist schon mehr als einen Monat her, dass der FC Nöttingen in der Fußball-Oberliga verloren hat. 0:2 hieß es Mitte September nach dem Heimspiel gegen die TSG Balingen. Doch richtig vom Fleck gekommen sind die Kicker aus Remchingen seither auch ohne Niederlage nicht. Zu viele Unentschieden stehen in der FCN-Statistik. „Und diese Unentschieden bringen dich bei der Drei-Punkte-Regelung nicht voran“, sagt Trainer Michael Wittwer.

Auswärts sind die Nöttinger sogar noch ungeschlagen. Doch bei sechs Reisen gab es bislang nur zwei Siege. Der dritte soll nun am morgigen Samstag folgen, wenn die Lila-Weißen zum Aufsteiger SVBonlanden fahren (Spielbeginn: 15.00 Uhr). „Wenn wir nach vorne wollen, müssen wir mal eine kleine Serie starten“, fordert Wittwer. Mit zwei, drei Siegen in Folge könne man dem Tabellenmittelfeld entfliehen und zur Spitzengruppe aufschließen.

„Unser Ziel ist es nicht, Tabellensechster zu bleiben“, stellt der Nöttinger Trainer klar. Die eigentlichen Saisonziele hatte Wittwer schon am Mittwochabend bei der PZ-Sportlerwahl, für die seine Mannschaft in diesem Jahr nominiert war, noch einmal klargestellt: „Wir wollen besser sein als vergangene Saison.“ Und da bleibt dem amtierenden Vizemeister ja nur die Meisterschaft als Steigerung.

Beim Spiel in Bonlanden können die Nöttinger immerhin personell fast aus dem Vollen schöpfen. Verletzt und gesperrt ist derzeit niemand. Dafür waren unter der Woche Abwehrspieler Holger Fuchs und Angreifer Marius Schäfer krank.

Für Wittwer wird es also keinen Grund geben, sein Team umzubauen. Dabei gibt es durchaus Spieler, die in die Mannschaft drängen, wie der Trainer einräumt. Dejan Svjetlanovic zum Beispiel, der seine Sache beim 2:0-Heimsieg gegen Reutlingen gut gemacht hat. Oder Ignacio Scozzari, der im Training immer Gas gebe. Aber auf der Position, die beiden am ehesten liegen würde – die rechte Außenbahn – ist Timo Brenner gesetzt.

Bonlandener Erfolgsserie

Beim Blick auf die Tabelle scheint die Aufgabe in Bonlanden für den FC Nöttingen machbar. Aber der Blick auf die Statistik sollte als Warnung dienen. Seit dem 1:2 am 3. September daheim gegen Hollenbach hat der Aufsteiger kein Spiel mehr verloren. Mit Angreifer Bernd Eckhart haben die Württemberger auch einen torgefährlichen Angreifer, der bereits acht- mal getroffen hat, genau so häufig wie beim FC Nöttingen Metin Telle.