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FC Nöttingen

Seit Wochen schon sind Nöttingens Kicker – hier von links Ernesto De Santis , Tolga Ulusoy und Marco Manduzio – vorwiegend in Feierstimmung. Das soll auch am Freitag gegen Bahlingen so bleiben. Foto: PZ-Archiv/Hennrich
Seit Wochen schon sind Nöttingens Kicker – hier von links Ernesto De Santis , Tolga Ulusoy und Marco Manduzio – vorwiegend in Feierstimmung. Das soll auch am Freitag gegen Bahlingen so bleiben. Foto: PZ-Archiv/Hennrich
08.11.2018

FC Nöttingen will gegen Bahlinger SC den Herbst weiter vergolden

Remchingen-Nöttingen. Ein im wahrsten Sinne „Goldener Oktober“ liegt hinter den Fußballern des FC Nöttingen. Die sportliche Bilanz lässt die Kicker in den Lila-Weißen Trikots strahlen. Die letzte Niederlage des Fußball-Oberligisten datiert vom 22. September, ein unglückliches 1:2 daheim gegen den FC Villingen. Seither gab es fünf Siege und drei Unentschieden. Mit einem Heimsieg an diesem Freitag (19.00 Uhr) gegen den Bahlinger SC könnte der FCN den nächsten Schritt gehen.

Jetzt will die Mannschaft von Trainer Michael Wittwer den Herbst weiter vergolden, die Erfolgsserie ausbauen. Stück um Stück hat sich das Team in der Tabelle nach oben gearbeitet, liegt jetzt auf Rang sechs, nur noch drei Zähler hinter dem punktgleichen Spitzentrio Stuttgarter Kickers, Reutlingen und Villingen. „Wir könnten wieder einen oder mehrere Plätze gutmachen“, weiß Wittwer. Ebenso weiß er aber auch: Der Gegner aus Bahlingen, aktuell nur zwei Punkte und zwei Plätze schlechter platziert, kann mit einem Sieg an Nöttingen vorbeiziehen.

Die Bahlinger mischten in dieser Saison zunächst vorne mit, sind zuletzt allerdings in der Tabelle abgerutscht. Aus den letzten Spielen – die meisten gegen Spitzenteams – gab es nur einen Sieg (2:0 gegen Spielberg) und ein 0:0 gegen Villingen, dazu aber vier Niederlagen gegen Freiberg, Ravensburg, Reutlingen, Bissingen.

Als spielerisch stark und erfahren schätzt Michael Wittwer den heutigen Gegner aus Südbaden ein und sagt: „Das ist eine schwierige Aufgabe. Wir müssen 100 Prozent Leistung bringen.“ Und das am besten von Beginn an. Denn die Probleme des FCN – vor allem zu Saisonbeginn – rührten häufig daher, dass sich die Lila-Weißen frühe Gegentore einhandelten und lange einem Rückstand hinterherliefen. Das hat sich zuletzt allerdings gebessert. Und als es gegen den SV Oberachern dann doch wieder einmal einen frühen Rückstand gab, siegte das FCN-Team am Ende doch noch mit 4:3.

Bestes aus zwei Halbzeiten

Michael Wittwer hält nicht allzu viel davon, das Thema mit den frühen Gegentoren ständig anzusprechen. „Je mehr man darüber redet, desto mehr ist es in den Köpfen drin.“ Vielmehr will er das jüngste Spiel in Göppingen (2:2) als Blaupause nehmen: „Da waren wir vor der Pause spielerisch gut, haben nach dem Seitenwechsel kämpferisch und läuferisch dagegen gehalten. Wenn es uns gelingt, aus jeder Halbzeit das Beste mit zunehmen, dann gewinnen wir auch gegen Bahlingen.“