nach oben
Zur Sache geht es immer bei den Duellen zwischen dem FC Nöttingen und der Spvgg Neckarelz, hier „Leo“ Neziraj (links) gegen Daniel Schwind. Foto: Becker, PZ-Archiv
Zur Sache geht es immer bei den Duellen zwischen dem FC Nöttingen und der Spvgg Neckarelz, hier „Leo“ Neziraj (links) gegen Daniel Schwind. Foto: Becker, PZ-Archiv
22.11.2012

FC Nöttingen will gegen Spvgg Neckarelz nichts verschenken

Der FC Nöttingen gibt in der Saison die launische Diva. Nach ein paar guten Spielen folgen Schwächephasen. Konstanz will sich nicht einstellen. Deshalb ist Trainer Michael Wittwer auch nicht zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. „Wir könnten weiter vorne stehen. Aber wir verschenken einfach zu viele Punkte.“ So wie zuletzt in Freiberg. „Wir waren in allen Belangen überlegen, haben phasenweise richtig gut gespielt, und am Ende steht es nur 2:2“, so Wittwer. Eine Mannschaft, bei der es deutlich besser läuft, kreuzt am Samstag (14.30 Uhr) im Nöttinger Panoramastadion auf.

Die Spvgg Neckarelz gilt in der Oberliga Baden-Württemberg nach wie vor als Aufstiegskandidat Nummer eins, auch wenn die Odenwälder gerade durch ein 1:2 im Heimspiel gegen den VfR Mannheim die Tabellenführung verloren haben.

Neckarelz ist eine eingespielte Mannschaft, die seit einigen Jahren zusammenspielt, ebenso wie der FC Nöttingen. Viel hat sich personell auf beiden Seiten nicht getan seit jenem denkwürdigen badischen Pokalfinale im Mai dieses Jahres. 0:0 stand es nach 120 Minuten in Bammental. Danach gewann der FCN das Elfmeterschießen mit 4:3. Nöttingen stand in der ersten Runde des DFB-Pokals. Der Rest ist Remchinger Fußball-Geschichte.

Auch in der Oberliga lieferten sich die beiden Kontrahenten eine Reihe denkwürdiger Spiele. Der FC Nöttingen gewann in Neckarelz auf spektakuläre Weise mit 5:4 und 5:2. Vor allem das 5:4 vom 21. Mai 2011 bleibt in wacher Erinnerung. Neckarelz führte 3:0 und 4:2. Doch durch ein Tor von Riccardo Di Piazza gewann Nöttingen noch 5:4. Im vergangenen Jahr gab es in Nöttingen eine 1:3-Heimniederlage für den FCN.

„Man kennt sich. Das Spiel ist total offen. Die Tagesform wird entscheiden“, glaubt Michael Wittwer vor der morgigen Partie. Die personelle Lage, die beim Remis in Freiberg noch sehr angespannt gewesen ist, hat sich im Lager der Nöttinger verbessert. Mario Bilger und Baransel Yurttas sind nach einer Grippe wieder im Training. Niklas Hecht-Zirpel steht nach einer Adduktorenverletzung wieder zur Verfügung.

Für den Rest des Jahres verzichten muss der Nöttinger Chefcoach hingegen auf Felix Zachmann (Blinddarm-OP) sowie Maximilian Pfeiffer und Hakan Cakan, die beide größere Probleme mit dem Syndesmoseband (hält Schien- und Wadenbein zusammen) haben.