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Nöttingen in Feierstimmung – so kann es nach dem Willen des Spitzenreiters gerne weitergehen. Foto: PZ-Archiv/Ripberger
27.03.2014

FC Nöttingen will weiße Weste gegen FCV wahren

Beim FC Nöttingen ist derzeit alles eitel Sonnenschein. Im neuen Jahr haben die Lila-Weißen in der Oberliga noch keinen Punkt abgegeben. Und mit dem 2:0-Erfolg beim TSV Grunbach hat das Team von Michael Wittwer nicht nur den nächsten Derby-Sieg verbucht, sondern vom Lokalrivalen zugleich auch noch die Tabellenführung zurückerobert.

Bildergalerie: FC Nöttingen gewinnt gegen TSV Grunbach

„Klar ist die Stimmung gut“, sagt Nöttingens Trainer. Doch ausruhen könne man sich natürlich nicht. „Der Erfolg gibt Selbstvertrauen, das tut allen im Verein gut. Aber wir wollen die Serie weiter fortsetzen.“

Die Gelegenheit für den nächsten Dreier bietet das Heimspiel am Samstag (15.00 Uhr) im Panoramastadion gegen den Tabellenzehnten FC Villingen. Gerne werden aber gerade solche vermeintlich einfachen Aufgaben zum Stolperstein. Doch Wittwer ist zuversichtlich, dass seine Kicker fokussiert bleiben. „Die wissen selbst, welchen Kraftakt sie zuletzt vollbracht haben. Die sind reif und clever genug, dass sie das nicht einfach wieder leichtfertig weggeben.“

Ein bequemer Gegner sind die Villinger aber sicherlich nicht. Das vom ehemaligen Bundesliga-Profi Martin Braun trainierte Team weiß sich auch auswärts seiner Haut zu wehren (drei Siege, vier Remis, fünf Niederlagen) und kann eigentlich befreit aufspielen. Doch die Nöttinger sind im neuen Jahr richtig gut drauf, auch wenn sie sich in der Vorrunde schon mal zuhause den einen oder anderen Aussetzer erlaubt haben.

Personell muss der FCN aber umplanen, nachdem sich Reinhard Schenker im Derby einen Mittelfußbruch zugezogen hat. Auch Torjäger Michael Schürg plagt sich nach dem Grunbach-Spiel mit einer Fraktur – in der Hand. Er kann aber wohl mit einer Schiene spielen. Wer Schenker auf der Außenbahn ersetzen soll, lässt Wittwer noch offen. „Da gibt es viele Optionen“, sagt der Trainer. Gut möglich, dass Innenverteidiger Moritz Bischoff ins Team zurückkehrt und damit einige Personalrochaden in der Abwehr oder im Mittelfeld in Gang setzt.