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Endlich wieder einen Sieg feiern  wollen die Nöttinger (von links) Leutrim Neziraj, Timo Brenner, Dejan Svjetlanovic, Riccardo Di Piazza.
Endlich wieder einen Sieg feiern wollen die Nöttinger (von links) Leutrim Neziraj, Timo Brenner, Dejan Svjetlanovic, Riccardo Di Piazza. © Becker
24.03.2011

FC Nöttingen will wieder siegen: Attacke gegen Illertissen

NÖTTINGEN. Minimum vier Punkte sollten es aus den letzten beiden Partien sein. Nur ein Pünktchen ist es geworden. Deshalb will der FC Nöttingen im Samstag-Heimspiel gegen den FV Illertissen wieder dreifach punkten.

Borussia Dortmund wird nach dem 0:1 gegen Hoffenheim und dem 1:1 gegen Mainz nicht nervös. Warum sollte also der FC Nöttingen als Spitzenreiter der Fußball-Oberliga nervös werden? Der BVB führt nur noch mit sieben Punkten vor Leverkusen. Nöttingen hat dagegen elf Punkte Vorsprung auf den SV Waldhof Mannheim, wobei die Mannschaft aus der Quadratestadt noch zwei Spiele weniger auf dem Konto hat.

Kampfansage aus Mannheim

Die Waldhof-Buben haben sich deshalb noch nicht abgeschrieben und schickten dieser Tage eine Kampfansage nach Nöttingen. „Der bisherige Spitzenreiter wird noch seine Schwächephase bekommen. Dann müssen wir hellwach sein und angreifen“, so Klaus Hafner vom Präsidium der Waldhöfer. Dass sich die Mannschaft von Trainer Reiner Hollich aber derzeit auch nicht mit Ruhm bekleckert, zeigt das dürftige 1:0 am vergangen Spieltag gegen den Tabellenvorletzten SV Linx.

Kampfansagen, Sticheleien – die Nöttinger haben sich daran gewöhnt, es beschäftigt sie nicht. Mit 16 Saisonsiegen und 53 Punkten strotzt man weiterhin vor Selbstbewusstsein. Selbst die jüngsten Ergebnisse werfen Wittwer und seine Jungs nicht aus der Bahn. Vor allem das 0:3 gegen Walldorf am Mittwochabend haben sie schnell abgehakt. „Wir haben in der Hinrunde ein Spiel verloren und jetzt auch eines in der Rückrunde. Wenn es dabei bleibt, ist doch alles in Ordnung“, gibt sich der Nöttinger Trainer gewohnt locker.

Dennoch hat sich Wittwer nach den letzten beiden Spielen einige Gedanken gemacht. Denn mit der Leistung seiner Offensivkräfte war er zuletzt doch sehr unzufrieden. „Dazu gehören aber nicht nur meine Stürmer, sondern auch das Mittelfeld“, erklärt Wittwer. Ob es im morgigen Heimspiel gegen den auswärtsstarken Tabellensechsten (Anpfiff 15 Uhr) deshalb taktische (nur eine Spitze) oder personelle Veränderungen geben wird, ließ er gestern noch offen. Dennoch wird es heißen: Attacke gegen Illertissen. Auf der Bank wird Nachwuchstalent Marco Heidecker Platz nehmen. Der Stürmer hat sich durch starke Leistungen in der Landesliga-Mannschaft empfohlen.

Und zu Illertissen meint Wittwer: „Ich erwarte einen unbequemen Gegner, der auf Konter lauern wird.“ Das Hinspiel endete 0:0.