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Am Boden, aber nicht unterlegen: Der Grunbacher Stürmer Daniel Reule (Mitte) gegen die Nöttinger Timo Brenner (links) und Reinhard Schenker. Fotos: Becker, Hennrich 
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Grunbachs Torhüter Matthias Dörrich packt zu: Nöttingens Thorben Schmidt (vorne) kommt einen Schritt zu spät. Die Gastgeber vergaben einige gute Chancen.  Fotos: Becker, Hennrich 
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Leutrim Neziraj (links) kam meist nicht an Jeffrey Hessenberger vorbei.  Fotos: Becker, Hennrich 

FCN-TSV: Packendes Oberliga-Derby endet 0:0

Ein bis zur letzten Sekunde packendes und spannendes Oberliga-Derby erlebten mehr als 2000 Zuschauer am Montagabend im Panoramastadion des FC Nöttingen. Die favorisierten Gastgeber und Aufsteiger TSV Grunbach trennten sich nach 90 Minuten 0:0. Der FCN hatte ein deutliches Chancenplus, der TSV Grunbach verdiente sich den Punkt allerdings durch beherzten Einsatz.

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0:0 im Derby FC Nöttingen gegen TSV Grunbach

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Über 2000 Fans beim Derby FC Nöttingen - TSV Grunbach

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Talkrunde vor dem Derby FC Nöttingen - TSV Grunbach

Schiri Michael Kempter, der eine solide Leistung bot, blieb nichts anderes übrig, als das Tor abzuerkennen. Eine sehr umstrittene Aktion, denn Telle war in den Strafraum hinein gestürmt und schien zum Zeitpunkt der Ballabgabe nicht im Abseits zu stehen. „Es war sicher kein Abseits“, meinte Telle, fügte aber hinzu: „Wir hatten auch so genügend Chancen, das Spiel zu entscheiden. Grunbach kann sich bei Mathias Dörrich bedanken.“ Dörrich selbst gab sich bescheiden: „Es war eine geschlossene Leistung, deshalb haben wir den Punkt verdient. Das Tor von Metin war Abseits. Trotz seines Alters ist er einfach noch zu schnell“, sagte Dörrich mit einem Augenzwinkern.

Grunbach begann mit fünf ehemaligen Nöttingern, dafür aber ohne die verletzten Matthias Fixel und Sebastian Rutz. Die angeschlagenen Dirk Prediger, Marco Mössner und Manuel Hasel waren aber dabei. Beim FC Nöttingen saßen die Stürmer Metin Telle und Niklas Hecht-Zirpel zunächst auf der Bank, dafür stürmte „Leo“ Neziraj. Außer einem Schuss des Nöttingers Mario Bilger in der 27. Minute gab es keine zwingende Chance in Hälfte eins. Beide Defensiv-Abteilungen standen sicher und kämpften leidenschaftlich – aber fair.