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Ratlos: Nöttingens Michael Schürg (rechts) beim Spiel in Freiberg.  Eibner
Ratlos: Nöttingens Michael Schürg (rechts) beim Spiel in Freiberg. Eibner
09.12.2013

FCN fehlen die Führungsspieler

Ernüchterung macht sich breit beim FC Nöttingen. Das 3:6 beim Sport- und Gesangverein (SGV) Freiberg am vergangenen Samstag war schon die zweite deftige Auswärtsklatsche in dieser Saison.

Wie schon beim 4:7-Debakel im Derby beim SV Spielberg ergab sich die Mannschaft relativ wehrlos ihrem Schicksal. „Das ist ganz klar eine Sache der Einstellung“, legt Nöttingens Vereins- und Sportchef Dirk Steidl den Finger in die Wunde. „Das sind alles liebe Jungs, aber wir haben leider keine richtigen Führungsspieler, so wie früher Dubravko Kolinger einer war“, fährt Steidl fort. „Die letzten 15, 20 Prozent fehlen eben, das hat man auch in Freiberg wieder einmal gesehen.“

Trotz dieser Defizite ist die Nöttinger Winterpausen-Bilanz immer noch beachtlich gut. Die Mannschaft spielte wochenlang attraktiven und erfolgreichen Fußball. Die Offensiv-Neuzugänge Michael Schürg, der längerfristig in eine Führungsrolle schlüpfen könnte, und Yasin Ozan schlugen ein. Deshalb ist das Team von Trainer Michael Wittwer auch immer noch sehr gut dabei im Oberliga Titelrennen – trotz der zuletzt sehr großen Verletzungssorgen.

Um den Kader noch breiter aufzustellen, „wird sich in der Winterpause mit Sicherheit etwas tun“, erklärt Dirk Steidl. Man werde sich verstärken, voraussichtlich im Mittelfeld. Steidl rechnet damit, dass auch Spitzenreiter FC Walldorf in der Wechselperiode II noch einmal kräftig zuschlagen wird, vor allem im Offensivbereich.

Jetzt befinden sich Mannschaft und Trainer des FC Nöttingen im wohlverdienten Urlaub. Trainingsauftakt im neuen Jahr ist am Montag, 20. Januar.

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