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Robin Kraski, eidgeprüfter Torhüter des FC Nöttingen. Foto: PZ-Archiv
Robin Kraski, eidgeprüfter Torhüter des FC Nöttingen. Foto: PZ-Archiv
05.10.2016

FCN-Torwart Robin Kraski: „Wir haben gewusst, was auf uns zukommt“

Robin Kraski hat es in diesen Tagen als Fußballer nicht gerade leicht. Der leidgeprüfte Torhüter des Regionalliga-Aufsteigers FC Nöttingen muss öfter hinter sich ins Netz greifen als die Torhüter anderer Teams. 39 Gegentreffer kassierte der FCN bislang. Auf Platz zwei der Gegentrefferrangliste stehen drei Teams, die jeweils 20 Tore kassierten. Das fällt auf. Allein am Torwart liegt es nicht. Der muss es eben ausbaden. Beeinflusst das seine gute Laune? Belastet das den Nölttinger Teamgeist?

PZ: Vier Gegentore in Watzenborn, acht Gegentore in Hoffenheim – Herr Kraski, macht es Ihnen momentan noch Spaß, Torhüter zu sein?

Robin Kraski: Spaß macht es so auf keinen Fall. Es macht natürlich mehr Spaß, wenn man gewinnt und am besten zu null spielt. Es ist momentan schwierig. Wir haben gewusst, was auf uns zukommt. Aber acht Stück müssen es trotzdem nicht sein.

PZ: Nöttingen kassiert mit Abstand die meisten Gegentore der Liga. Haben Sie eine Idee, wie das besser werden könnte?

Robin Kraski: Ja. Noch konsequenter verteidigen. Wir spielen oft nicht so schlecht, machen aber zu viele individuelle Fehler.

PZ: Belastet die jüngste Niederlagenserie den Nöttinger Teamgeist?

Robin Kraski: Nein. Wir kennen uns schon so lange, wir haben gewusst, was auf uns zukommen kann. Es war uns bewusst, dass wir auch mal mehrere Spiele am Stück verlieren können. Aber wir sind gefestigt und haben keine Probleme miteinander.