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12.09.2017

FC-Nöttingen-Trainer Kolinger trotz Erfolgen: „Die Kirche im Dorf lassen“

Remchingen-Nöttingen. Lobeshymnen ob des überragend guten Saisonstarts hört Dubravko Kolinger nicht so gerne. „Wir wollen mal die Kirche im Dorf lassen. Die Oberliga ist diese Saison sehr stark und sehr ausgeglichen. Es kann noch viel passieren“, sagt der Trainer des FC Nöttingen nach dem 1:0-Sieg im Derby gegen den 1. CfR Pforzheim und der Optimalasubeute von 15 Punkten aus fünf Spielen.

Und der nächste Dreier wartet schon auf die Lilaweißen. Im Nachholspiel am Mittwoch (19.00 Uhr, Panoramastadion) gegen den FC Walldorf II ist der FC Nöttingen klarer Favorit. Die Kurpfälzer Regionalliga-Reserve erwischte einen schwachen Start und rangiert mit nur einem Sieg auf einem Abstiegsplatz. Dennoch spricht Kolinger von einer „schweren Aufgabe“ für seine Mannschaft.

Den Derbysieg haben die Nöttinger verletzungsfrei überstanden. Holger Fuchs wird weiter fehlen. Dafür kehrt „Leo“ Neziraj nach seinem Arbeitsunfall (Handverletzung) zurück. Auch Torhüter Robin Kraski trainiert wieder. Dubravko Kolinger hat also die Qual der Wahl. „Es ist sehr gut, dass wir jetzt breiter aufgestellt sind. Da müssen sich die Spieler von Woche zu Woche neu beweisen“, freut sich der Coach über einen lebhaften internen Konkurrenzkampf.