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Auszeichnung für den besten Feldspieler: Marlon Freddy Faß vom Karlsruher SC strahlt. Foto: wofa
Auszeichnung für den besten Feldspieler: Marlon Freddy Faß vom Karlsruher SC strahlt. Foto: wofa
06.09.2017

FV Würzburg gewinnt dank Nervenstärke beim Neunmeter-Schießen den Cup beim FC Alemannia Wilferdingen

Ein D-Junioren-Turnier mit zwölf Mannschaften aus Baden-Württemberg und dem benachbarten bayrischen „Ausland“ hat der FC Alemannia Wilferdingen veranstaltet. Im Finale bezwang der FV Würzburg den SSV Reutlingen nach Neunmeterschießen mit 6:5.

Im Finale lief die letzte Spielminute, als der FV Würzburg einen Elfmeter zugesprochen bekam. Diesen setzte man unhaltbar für den Keeper des zuvor spielerisch dominierenden SSV Reutlingen ins Netz – Neunmeterschießen.

In dieser Disziplin bewiesen die Würzburger in einem spannenden und für die Fans der beiden Teams nervenaufreibenden Vergleich mit wechselseitiger Führung Nervenstärke, als sie einen Lattenschuss der Reutlinger zum 6:5-Siegtreffer ausnutzten.

Man hatte wie schon in den beiden vergangenen Jahren spannende und hochklassige Begegnungen gesehen, obwohl teilweise doch körperliche Unterschiede zu sehen waren. Bei jeweils wohltuend fairen Begegnungen standen die spielerischen Komponenten im Vordergrund. Pokalverteidiger Alemannia Wilferdingen konnte diesmal in den jeweils 15-minütigen Spielen gegen die Nachwuchsteams starker, höherklassiger Vereine nicht den Hecht im Karpfenteich spielen, kam aber dennoch auf einen respektablen siebten Platz.

Die Platzierungsspiele: Finale FV Würzburg – SSV Reutlingen 6:5 n.N.; Platz 3: Karlsruher SC – SV Vaihingen 2:0; Platz 5: FSV Waiblingen – SV Fellbach 2:0; Platz 7: FC Alemannia Wilferdingen – Offenburger FV U 12 2:0; 9. FC Memmingen; 10. SV Sandhausen U 12; 11. SGV Freiberg; 12. VfL Pfullingen.

Als bester Feldspieler wurde Marlon Freddy Faß vom Karlsruher SC ausgezeichnet; bester Torspieler war Luis Zeeb vom SSV Reutlingen.

Nur wenig älter als die Spieler waren auch die eingesetzten Schiedsrichter Lars Peters, Yasin Gürbüz und Ali Awada (er verletzte sich, für ihn sprang mit Paul Kromer ein Spieler des FC Alemannia zeitweilig ein).