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Torhüter Gregor Kobel würde gern beim VfB Stuttgart bleiben, aber die Schwaben wollen die Ablösesumme nicht zahlen.  Foto: dpa 

Falls Wunschtorhüter Gregor Kobel nicht kommt: VfB Stuttgart hat Julian Pollersbeck vom HSV im Visier

Stuttgart. Für den Fall eines Scheiterns des Transfers von Wunschtorhüter Gregor Kobel hat der VfB Stuttgart laut dem Fußballmagazin „kicker“ Julian Pollersbeck (25) vom Hamburger SV (Vertrag bis 2021) im Blick. Nachfolger von Co-Trainer Rainer Widmayer ist derweil der 35-jährige Peter Perchtold, der zuletzt als Co-Trainer von Domenico Tedesco beim FC Schalke 04 arbeitete. Dino Poimann (31) ist neuer Team-Psychologe.

Der mögliche Wechsel von Torhüter Gregor Kobel von der TSG 1899 Hoffenheim zum VfB Stuttgart droht zu scheitern. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sollen die Verhandlungen zwischen den beiden Fußball-Bundesligisten ins Stocken geraten sein. Die Schwaben würden den Schweizer, der in der vergangenen Saison auf Leihbasis beim VfB war, gern fest verpflichten.

Die kolportierten fünf Millionen Euro, die die Hoffenheimer als Ablöse aufrufen sollen, wollen sie nach jetzigem Stand aber nicht bezahlen. Kobel besitzt bei der TSG noch einen Vertrag bis Juni 2021. Der 22-Jährige selbst soll einen festen Wechsel zum VfB präferieren.

In der Vorsaison absolvierte Kobel auf Leihbasis 31 Spiele für den VfB Stuttgart in der 2. Bundesliga und feierte mit den Schwaben am Saisonende die Rückkehr ins Oberhaus.