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Riesige Freude: Von links Dennach-Trainer Rudolf Reuster, Sonja Pfrommer, Tabea Kälber, Lena Wahl, Anna-Lisa Aldinger, Ann-katrin Aldinger, Jasmin Fischer.  DFBL
Riesige Freude: Von links Dennach-Trainer Rudolf Reuster, Sonja Pfrommer, Tabea Kälber, Lena Wahl, Anna-Lisa Aldinger, Ann-katrin Aldinger, Jasmin Fischer. DFBL
10.07.2017

Faustball: Revanche sorgt für Titel-Hattrick

Neuenbürg-Dennach. Groß war der Jubel bei den Faustballerinnen und den mitgereisten Fans des TSV Dennach, als Sonja Pfrommer am Sonntag im schweizerischen Jona den Europapokal in die Höhe stemmte. Ihr Team hatte kurz zuvor mit einem 3:1-Sieg (11:7, 6:11, 13:11, 11:9) gegen den Ahlhorner SV den dritten Triumph in Folge in diesem europäischen Wettbewerb perfekt gemacht.

Spielführerin Pfrommer war die überragende Akteurin des Turniers. „Es war ein hartes Stück Arbeit bis zum Titelgewinn“, meinte TSV-Erfolgscoach Rudolf Reuster, dessen Mannschaft sich nun wieder für den Weltpokal im kommenden Jahr qualifiziert hat. Insgesamt kommt seine Mannschaft nun auf sechs Europacup-Siege.

Erneut war es eng

Die Freude war am Sonntag umso größer, da der TSV im Finale den großen Rivalen Ahlhorn besiegen konnte. Zuletzt hatten die Dennacher Frauen bei den deutschen Meisterschaften zweimal den Kürzeren gegen den ASV gezogen. Diesmal war es erneut eng, doch der TSV musste nach dem 11:7 im ersten Satz nur den zweiten mit 6:11 abgeben. Die Sätze drei (13:11) und vier (11:9) gingen an den Titelverteidiger – die Revanche war damit geglückt.

In der Gruppenphase hatte Dennach am Samstag wenig Mühe und fuhr gegen Union Raiffeisen Nussbach (11:5, 11:4, 11:3), STV Oberentfelden-Amsteg (11:5, 11:2, 11:9) und den STV Schlieren (11:3, 11:6, 11:8) drei klare Siege ein.

Vor dem Halbfinale am Sonntag gegen die Österreicherinnen des FBC Abau Linz Urfahr hatte es geregnet, so dass die Bälle bei der Angabe auf dem Rasen sehr schnell wurden. Damit hatte Dennach zu kämpfen, profitierte aber auch von den starken Angaben von Sonja Pfrommer, die vom Gegner oft nicht zurückgebracht werden konnten. Der TSV zog mit 7:11, 11:7, 11:9 und 11:7 ins rein deutsche Finale ein. Hier wiesen Sonja Pfrommer und Co. dann den Dauerrivalen Ahlhorn mit 3:1 in die Schranken. Hinterher feierten sie den Triumph mit einem Sprung in den nahegelegenen Badesee.

Mit Euphorie in DM-Endrunde

Die Euphorie will Dennach nun mit in die DM-Endrunde am 19./20. August in Moslesfehn mitnehmen. Zuvor trägt der TSV am Freitag, 28. Juli, um 19 Uhr auf der heimischen Anlage noch einen Schaukampf gegen den brasilianischen Meister Porto Alegre aus. Am 20./21. Oktober fliegt die Mannschaft dann zum Weltpokalfinale nach Brasilien. dom