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Anstoßen auf einen erfolgreichen Ballwechsel: Waldrennach schaffte mit Jeremy Wuhrer (links) und Martin Kraut den ersten Saisonsieg gegen Offenburg.  Foto: J. Keller/PZ-Archiv 

Faustball: TV Waldrennach verbucht den ersten Sieg und verpasst den zweiten

Stuttgart/Neuenbürg-Waldrennach. Den Bundesliga-Faustballern des TV Waldrennach gelang beim Auswärtsspieltag beim TV Stuttgart-Stammheim zwar der erste Saisonerfolg, doch mit etwas mehr Abgebrühtheit hätten es auch zwei sein können.

Mit reichlich Wut im Bauch über die verspielte Führung am Wochenende davor ging es aus dem Schwarzwald in die Landeshauptstadt. Dort verlief das erste Match gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf ähnlich. Waldrennach hatte beim 2:3 (5:11, 11:6, 4:11, 11:7, 8:11) anfänglich Probleme, kämpfte sich aber zurück und erzwang den Entscheidungssatz. Dort führte der TVW sogar 7:3, schaltete dann aber einen Gang zurück und brachte somit den Gegner wieder ins Spiel. So konnte Schweinfurt die Partie noch drehen. „Phasenweise dominierten wir das Spiel, aber hatten dann auch wieder zu viel Respekt vor dem Gegner und nutzten in der entscheidenden Phase unsere Chancen nicht“, so Trainer Stefan Maier.

Nach einer lautstarken Ansprache ging es gegen den FBC Offenburg. Maier wählte gegen den starken Schlagmann der Südbadener mit seinen gut gespielten kurzen Bällen eine defensivere Aufstellung, Carsten Scheerer wurde auf den Zweitschlag gestellt, Maximilian Maier nahm dessen Position in der Abwehr ein. Nach dem Verlust des ersten Satzes kam Jeremy Wuhrer in die Partie hinein und führte sein Team zu einem 3:1 (8:11, 11:811:8, 11:4)-Erfolg. Erfolgsgaranten für den Sieg waren Carsten Scheerer sowie Oliver Kraut mit tadellosen Abwehrleistungen.

„Natürlich bin ich mit der verspielten Führung gegen Schweinfurt alles andere als zufrieden, aber wir dürfen die Hoffnung auf den Klassenerhalt nicht aufgeben“, so Maier. Er hofft nun auf einen weiteren Sieg aus den noch anstehenden Aufgaben gegen Calw und Unterhaugstett vor der Abstiegsrunde, denn: „Mit vier Punkten sollten wir eine gute Ausgangsposition für den Klassenerhalt haben.“