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Für Clara Mäschke (links) vom Fecht Club MMX läuft’s.  privat
Für Clara Mäschke (links) vom Fecht Club MMX läuft’s. privat
19.12.2017

Fechterin Clara Mäschke bereitet sich als deutsche Nummer eins auf die Junioren-EM vor

Pforzheim. Ob in der Jugend oder bei den Senioren: die Top-Säbelfechter kommen aus Pforzheim, vom Fecht Club MMX. Nachdem Helge Ulrich sich im Herbst seinen Platz in der deutschen Senioren-Nationalmannschaft sicherte und sich damit auch für die EM 2018 qualifizierte, schaffte nun auch Clara Mäschke den Sprung in die U17-Nationalmannschaft. Als neue Nummer eins in der deutschen Rangliste der U 17 ist Clara Mäschke für die EM im russischen Sotschi gesetzt.

Beim Junioren (U 20) World Cup-Turnier in Dormagen zeigte sie eine hervorragende Leistung. Als eine der jüngsten von 140 Starterinnen aus über 40 Nationen setzte sich Clara Mäschke gegen die Italienerin Federica Scisciolo und die Spanierin Susana Contreras durch und kam damit in die Top 32. „Eine wichtige Etappe ist erreicht“, meinte ihr Trainer Aleksey Panov nach den Erfolgen.

Allerdings stehen noch drei große internationale Turniere im Kalender der 15-Jährigen. Unter anderem geht es am 6. Januar nach Budapest, dann anschließend nach Salzburg und Segovia (Spanien), um Anfang März bei der EM in Sotschi ein bisschen Olympia-Luft zu schnuppern.

Medaillenjagd in Nürnberg

Ebenfalls erfolgreich zeigten sich die jungen und älteren MMX-Fechter auf dem traditionsreichen Nürnberger Rauschgoldengel Turnier. Mit fünfmal Gold, viermal Silber und einmal Bronze waren die Pforzheimer Fechter der erfolgreichste Verein. Bei den Schülerinnen schafften es Valentine Ketterer und Selina Bauer gemeinsam aufs Treppchen, Henry Bender und Melina Roos standen bei den Junioren jeweils ganz oben auf dem Podest. Silber holte Cornelius Laag bei den Junioren und Noah Stumpf bei der B-Jugend. Bei den Aktiven gewann Helge Ulrich mit 20 Siegen ohne Niederlage. Gernot Jenisch holte Bronze bei den Senioren, wo es Michael Girrbach auf den sechsten Rang schaffte. Ebenfalls den sechsten Rang belegte bei den Schülern Leonard Philippsen, Platz 9 und 10 belegten Benedikt Laag und Edwin Schwab. hu