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Foto: Symbolbild
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01.03.2018

Feldrennacher Gewichtheber nach Geisterwettkampf an der Spitze

Feldrennach. Die Gewichtheber des TV Feldrennach haben mit 231,4:0,0 Relativpunkten in einem Geisterwettkampf gegen den AC Germania St. Ilgen II gewonnen. Bereits im Vorfeld des Wettkampfes mussten die Kurpfälzer ihre Teilnahme an dem Landesliga-Duell absagen. Grund dafür waren mehrere krankheitsbedingte Ausfälle, die Prüfungsphase an der Universität Heidelberg sowie der Arbeitseinsatz eines Hebers. Diese personelle Einbuße führte dazu, dass St. Ilgen II nur in Unterzahl in Straubenhardt an den Start hätte gehen können, weshalb sich die Vereinsführung für eine Absage entschied.

Die Feldrennacher mussten dennoch an die Hantel gehen, da neben den drei Wettkampfpunkten das Relativergebnis des Wettkampfes in die Gesamtwertung einfließt. Um dem Ziel, die Meisterschaft zu gewinnen, näher zu kommen bedeutete dies für die Nordschwarzwälder, dass sie sich nicht allzu sehr schonen dürfen. Im Reißen erzielten die Heber und Heberinnen des TVF so das Ergebnis von 61,7 Relativpunkten (RP). Das Stoßen endete mit 169,7 RP, was zu dem Endergebnis von 231,4 RP führte. Gleichzeitig übernahmen die Straubenhardter mit dem Sieg die Tabellenspitze der Landesliga-Nord.

Noch nichts gewonnen

Gewonnen ist die Runde aber noch lange nicht, da dem TVF mit der HG Rastatt und dem TV Waldhof Mannheim noch die beiden schwersten Kämpfe bevorstehen.

Souverän meisterte Ulrike Lackus ihren Wettkampf und überzeugte das Publikum mit 37 kg im Reißen und 49 kg im Stoßen. In die Relativwertung konnte sie dadurch 24 RP einbringen. In Rekordlaune befand sich Simon Schall, der mit den Endgewichten von 66 kg im Reißen und 84 kg im Stoßen zwei neue Bestleistungen aufstellte. Schall wurde dafür mit 12,5 RP belohnt.

Oliver Kling erreichte mit 95 kg im Reißen und 117 kg im Stoßen 52 RP. Verletzungsbedingt schonte sich Ramon Räuchle bei diesem Landesligakampf ein wenig. Für ihn standen am Ende 95 kg im Reißen, 115 kg im Stoßen und 40 RP zu Buche. Bartosz Zembronski kam auf 100 kg im Reißen und 125 kg im Stoßen sowie 16,5 RP. Den Titel des besten Hebers der Veranstaltung ergatterte Max Olaf Jandt mit 110 kg im Reißen und 135 kg im Stoßen (86,4 RP).