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Immer erreichbar: Spielerberater Ronny Zeller kann während der Wechselphase im Fußball nicht auf sein Handy verzichten. Foto: Ketterl
Immer erreichbar: Spielerberater Ronny Zeller kann während der Wechselphase im Fußball nicht auf sein Handy verzichten. Foto: Ketterl
27.01.2016

Fifa-Spielerberater Ronny Zeller aus Grunbach: „Man sollte nichts überstürzen“

Das Handy ist Ronny Zellers wichtigstes Utensil. Gerade jetzt in der Transferzeit bei den Fußballern. Hier ein Telefonat mit einem Spieler, dort ein Gespräch mit Vereinsbossen. Der Spielerberater aus Grunbach ist dabei ständig auf Achse. Im PZ-Interview erzählt der 57-Jährige über seine Arbeit in der Winterpause, mögliche Star-Transfers des FC Bayern München und warum er mit Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz nun auch eine Leichtathletin unter seinen Fittichen hat.

Einige Vereine gehen im Winter auf Schnäppchenjagd. Zum Beispiel Dirk Schuster vom Bundesligisten SV Darmstadt 98, einer von elf Trainern, die Zeller vermittelnd betreut. „Dirk Schuster hat in der Vergangenheit immer ein gutes Näschen bewiesen. Und vielleicht schlägt er auch diesmal wieder zu. Klar ist aber, dass man nichts überstürzen sollte. Neue Spieler helfen nicht immer weiter. Es muss passen. Bestes Beispiel: Hannover 96 verlor am vergangenen Spieltag trotz seiner Verstärkungen daheim mit 1:2 gegen Darmstadt. Warum? Weil Hannover noch Zeit für die Integration seiner Neuen braucht. Darmstadt dagegen war mit seinem „alten“ Kader eingespielt. Neuverpflichtungen bringen also nicht immer sofort den erhofften Erfolg“, erklärt Zeller.

Superstars kaufen sei auch nicht immer die Lösung. Bayern München, so Zeller, hätte zwar das Geld, „die Frage ist bloß, ob die Bayern die Obergrenze des Gehaltsgefüges so drastisch sprengen wollten.“

Durch Zufall bei der Sportlerwahl in Baden-Baden war der Grunbacher Spielerberater mit Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz ins Gespräch gekommen. Nun zieht er für sie Sponsoren an Land. „Im Sommer bei den Olympischen Spielen in Rio ist sie auf alle Fälle eine heiße Medaillenkandidatin“, sagt Zeller.

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