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Aufmunterung vom Mattenrand: Alexander Leipold. Foto: PZ-Archiv/Becker
Aufmunterung vom Mattenrand: Alexander Leipold. Foto: PZ-Archiv/Becker
03.02.2018

Final-Hinkampf: Schifferstadt ringt in der Bertha-Benz-Halle den KSV Ispringen nieder

Pforzheim/Ispringen. Schade, der KSV Ispringen hat den Final-Hinkampf um die Meisterschaft in der Deutschen Ringerliga gegen den VfK Schifferstadt mit 11:13 verloren. Die Gäste, die von einigen mitgereisten Fans in der Bertha-Benz-Halle in Pforzheim frenetisch angefeuert wurden, setzten sich am Ende knapp durch.

Der Traum von der Meisterschaft ist für die Ispringer aber noch nicht ausgeträumt. Beim Rückkampf, der am Freitag um 20:30 Uhr in Schifferstadt stattfindet, hat das Team von Trainer Alexander Leipold die Chance, das Ruder noch einmal herumzureißen.

Mit Schifferstadt und Ispringen standen sich in der Bertha-Benz-Halle zwei Vereine gegenüber, die unterschiedlicher nicht sein können. Schifferstadt steht wie kaum ein anderer Club für die Ringertradition in Deutschland. Der Verein aus der Pfalz hat legendäre Griffkünstler wie Wilfried Dietrich („Kran von Schifferstadt“) hervorgebracht – nach dem Olympiasieger von 1960 ist die heimische Wettkampfarena des VfK benannt.

Der KSV Ispringen ist der Aufsteiger der vergangenen Jahre in der Ringerszene. Gefördert vom Unternehmer Werner Koch marschierte der Verein in wenigen Jahren aus den Niederungen der Amateurklassen in die deutsche Spitze. Schon im vergangenen Jahr stand der KSV im Finale, zog dabei knapp gegen Germania Weingarten den Kürzeren. Das passierte damals noch in der Bundesliga unter der Regie des Deutschen Ringer-Bundes (DRB).

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag in der "Pforzheimer Zeitung".