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Anton Fink hat mal wieder das gemacht, was er am besten kann: Tore schießen. Mit seinem Treffer gewann der Karlsruher SC 1:0 gegen die Sportfreunde Lotte. 
Anton Fink hat mal wieder das gemacht, was er am besten kann: Tore schießen. Mit seinem Treffer gewann der Karlsruher SC 1:0 gegen die Sportfreunde Lotte. 
16.09.2017

Fink rettet dem Karlsruher SC den 1:0-Sieg gegen Sportfreunde Lotte

Karlsruhe. Und es geht doch noch. Der Karlsruher SC hat mal wieder in der 3. Liga einen Dreier geschafft. Der zweite Sieg in acht Spielen war auch der erste Sieg unter dem neuen KSC-Coach Alois Schwartz. Im Heimspiel gegen die Sportfreunde Lotte benötigte der KSC 75 Minuten, um in Führung zu gehen. Am Ende blieb es beim 1:0.

Ein richtig gutes Fußballspiel mit vielen Höhepunkten war es nicht, und wenn die auswärts schwachen Kicker von Lotte etwas exakter getroffen hätten, wäre es vielleicht wieder nur ein Unentschieden geworden. So gelingt dem KSC nun der Sprung auf den Tabellenplatz 12, während Lotte auf dem Abstiegsrang 18 rangiert. Allerdings trennen beide Teams nur zwei Punkte – zu wenig, um sich beim Karlsruher SC sicher zu fühlen. Der Geruch des Tabellenkellers bleibt auch nach dieser Partie bemerkbar.

Es dauerte lange, bis wirklich etwas in diesem Spiel passierte. Nur langsam kam der KSC ins Rollen, gegen Ende der ersten Halbzeit hatte Lotte sogar die Chance, in Führung zu gehen. Alles wirkte in den ersten 45 Minuten irgendwie harmlos. Das sollte sich nach dem Pausentee etwas ändern. Der KSC machte mehr Druck, bestimmte das Spiel und die Sportfreunde versemmelten die besseren Torchancen.

Dann kam, was kommen musste, wenn Anton Fink auf dem Platz steht. Er wurde zum KSC geholt, weil man sich von ihm Torgefährlichkeit und den ein oder anderen Treffer versprach. In der 75. Minute zeigte Fink seine ganze Klasse: Vom Strafraumeck aus schlenzte er den Ball zum 1:0 in den Winkel. Dann war der Bann gebrochen, der KSC ließ Lotte nicht mehr gefährlich werden und die Sportfreunde schienen von diesem Fink-Treffer paralysiert zu sein.

Immerhin: Wenn auch das Spiel nicht unbedingt berauschend war, so erwies sich der KSC einmal mehr als zuverlässiger Punktesammler im eigenen Wildparkstadion. Hier gab es bislang noch keine Niederlage. Anders sieht es auswärts aus. Drei Niederlagen und nur ein Remis sind nichts, was dem nächsten Gegner Angst machen würde. Am Dienstag muss der KSC beim Tabellensiebten SG Sonnenhof Großaspach antreten.