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Neun Tore von Manuel Mönch waren für die SG-Handballer dieses Mal zu wenig. Foto: Hennrich/PZ-Archiv
Neun Tore von Manuel Mönch waren für die SG-Handballer dieses Mal zu wenig. Foto: Hennrich/PZ-Archiv
26.09.2016

Flaute nach der Pause kostet die SG die Punkte

Pforzheim/Schwetzingen. In der 3. Liga hat Aufsteiger SG Pforzheim/Eutingen bei den Handballern der HG Oftersheim/Schwetzingen die zweite Saisonniederlage kassiert. Nach dem 23:28 (13:12) weist das Team von Trainer Alexander Lipps nun 3:5 Punkte auf.

Manuel Mönch war mit neun Treffern der beste Pforzheimer Werfer. Noch stärker präsentierte sich beim Gegner Simon Förch, dem sogar elf Tore gelangen. Wie Mönch war auch er ausschließlich aus dem Spiel heraus erfolgreich. Siebenmetertreffer waren ohnehin rar. Den einzigen Strafwurf, den die Hausherren zugesprochen bekamen, nutzte Daniel Hideg nicht. Auf Seiten der SG durfte Dominik Seganfreddo zwei Siebenmeter werfen und verwandelte zumindest einen. Seganfreddo kam insgesamt auf sechs Treffer.

Vor 500 Zuschauern entwickelte sich zunächst ein enges Spiel. Erst nach knapp 22 Minuten war ein Team mit zwei Toren voraus: Es war die SG für die Seganfreddo das 9:7 erzielte. Er sorgte fünf Minuten vor der Pause sogar für einen Drei-Tore-Vorsprung. Doch aus dem 12:9 wurde bis zum Seitenwechsel ein 13:12, die Gastgeber blieben also dran. „Die erste Hälfte war in Ordnung, nur haben wir sie leider nicht konsequent zu Ende gespielt“, sagte SG-Trainer Lipps später.

Den Anschluss verloren

Zum großen Problem wurde nach dem Seitenwechsel eine längere Flaute: Nach Mönchs 14:13 nach 31:48 Minuten traf längere Zeit nur Oftersheim/Schwetzingen. Als Mönch nach gut 40 Minuten der nächste Treffer für die SG gelang, lag sein Team bereits zurück – 15:18 stand es zu diesem Zeitpunkt. In der Phase nach der Pause musste Ingo Catak kurz hintereinander zwei Zeitstrafen absitzen. In Unterzahl gelang es allerdings, den Schaden zu begrenzen. Nachdem Oftersheim/Schwetzingen während Cataks erster Hinausstellung überhaupt nicht erfolgreich war, fielen auch während der zweiten Zeitstrafe nicht mehr als zwei Treffer. „Nach den Strafen war klar, dass wir in der Deckung umstellen müssen“, sagte Lipps, der von vorentscheidenden zehn Minuten sprach.

Wer auf Pforzheimer Seite auf eine spannende Schlussphase hoffte, wurde enttäuscht. Zehn Minuten vor Spielende lag die SG mit 17:22 hinten. Fünf Tore mehr hatte der Gegner auch am Ende, wenngleich die Pforzheimer eine Hinausstellung von HG-Spieler Lino Messerschmidt zwischenzeitlich nutzen konnten, um noch einmalnäher heranzukommen. „In der zweiten Hälfte war das von uns zu wenig“, sagte Lipps. Die größten Probleme machte der Trainer der Pforzheimer Mannschaft im Angriff aus. rks