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Folgt der vierte Streich der TGS?

Pforzheim. Die Handballer der TGS Pforzheim sind in der 3.Liga inzwischen auch für Überraschungen gut. So hat das Aufsteiger-Team von Trainer Andrej Klimovets zuletzt dem TSV Friedberg die erste Heimniederlage seit mehr als einem Jahr zugefügt.

Das war der „dritte Streich“ der Rot-Weißen vom Wartberg. Der Lohn: Platz sieben und ein ausgeglichenes Punktekonto (13:13). Folgt jetzt der vierte Streich? Im badisch-schwäbischen Derby gegen H2Ku Herrenberg (Samstag 19.00Uhr/Fritz-Erler-Halle) wäre der von der Papierform her machbar, aber selbstverständlich ist er nicht. Denn der Gast aus Herrenberg ist mit seiner bisherigen Bilanz von 10:16 Punkten alles andere als zufrieden.

Der Mann, der dafür sorgte, dass die Herrenberger überhaupt in der 3. Liga geblieben sind, spielt inzwischen aber für Pforzheim. Es ist Valentin Hörer. Mit einem verwandelten Strafwurf Sekunden vor der Schlusssirene rettete er Herrenberg im letzten Spiel vor dem Abstieg. Inzwischen ist er im Rückraum der TGS eine feste Größe. Motiviert wird nicht nur er, sondern das ganze Team sein, um das letzte Heimspiel des Jahres erfolgreich zu gestalten.

Nach der Partie legen sich die Spieler für die Zuschauer als Barkeeper ins Zeug. pm