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Die 0:4-Hinspielniederlage bei Fortuna Köln wollen Marc Lorenz und Co. heute vergessen machen. Foto: Ripberger
Die 0:4-Hinspielniederlage bei Fortuna Köln wollen Marc Lorenz und Co. heute vergessen machen. Foto: Ripberger
09.02.2018

Fortuna Köln kann kommen - Englische Woche für Karlsruher SC

Karlsruhe. Drei Spiele in acht Tagen. Samstag, Mittwoch, Samstag: Der Fußball-Drittligist Karlsruher SC hat eine Englische Woche vor der Brust, der im Kampf um Tabellenplatz drei außerordentlich große Bedeutung zukommt. Im Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen Fortuna Köln, beim Nachholspiel in Osnabrück, und abschließend in der Karlsruher Partnerstadt Halle sollten die Wildparkprofis insgesamt mindestens sieben – besser natürlich neun – Punkte einspielen.

Dass Fortuna Köln in der Vorrunde mit seinem 4:0-Sieg über den KSC der noch jungen Profikarriere von dessen Trainer Marc Patrick Meister (37) – nach saisonübergreifend nur 13 Spielen (zwei Siege, ein Unentschieden, zehn Niederlagen) – ein vorläufiges Ende setzte, ist kein Thema mehr am Adenauerring. „Das ist lange her“, sagt Innenverteidiger Daniel Gordon, der im August vergangenen Jahres im Kölner Südstadion nur als Ersatzspieler dabei war. „An dieses Spiel verschwenden wir eigentlich keine Gedanken mehr. Wir schauen nach vorne.“ Auf das Spiel heute also. Mit dem in den letzten Wochen und Monaten getankten Selbstvertrauen – die Wildparkprofis sind seit dem 5. Oktober (0:2 in Meppen) beziehungsweise seit elf Spielen ungeschlagen und haben vor dem eigenen Publikum noch kein Spiel verloren – „wollen wir zuhause drei Punkte einfahren“, so Gordon.

Fortuna ist mit einem Spiel (23) und einem Punkt (38) mehr als der KSC (22/37) Fünfter und der obere Tabellennachbar der Hausherren, die natürlich an ihren Gästen vorbeiziehen wollen. Während KSC-Coach Alois Schwartz personell „aus dem Vollen schöpfen“ kann, muss Kölns Trainer Uwe Koschinat auf die Gelb-gesperrten Schlüsselspieler Bernard Kyere Mensah (Abwehr) und Maik Kegel (Mittelfeld) verzichten.

Das möchte Schwartz nicht unbedingt als Vorteil wissen. „Das wird auch so ein hartes Stück Arbeit für uns. Köln bringt immer viel Mentalität auf den Platz.“ Des Weiteren verweist der Karlsruher Cheftrainer darauf, dass die Gäste auswärts schon 17 Punkte geholt und dabei 20 Tore geschossen haben: „Das ist richtig gut.“

Richtig gut scheinen auch die Faschingspreise zu ziehen, die der KSC für das morgige Spiel unter dem Motto „Närrische Zeiten“ ausgerufen hat. Sitzplätze, egal wo, kosten nur zehn, und alle Stehplätze nur fünf Euro – auch noch an den Tageskassen. Da gestern schon etwa 11.000 Tickets verkauft waren, könnten durchaus 15.000 Zuschauer den Weg zum zwölften Heimspiel des KSC finden.

Mögliche Aufstellung: Uphoff – Bader, Gordon, Pisot, Föhrenbach – Lorenz, Wanitzek, Mehlem, Muslija – Fink – Schleusener.