nach oben
Will mit der SG in der Badenliga bleiben: Lisa Engelhard. Foto: J. Müller
Will mit der SG in der Badenliga bleiben: Lisa Engelhard. Foto: J. Müller
12.09.2018

Frauen der SG Pforzheim/Eutingen hoffen diesmal auf den Klassenerhalt

Pforzheim. Nach einem Jahr in der Verbandsliga ist den Frauen der SG Pforzheim/Eutingen auf Anhieb der Wiederaufstieg in die Badenliga gelungen. Dass es nicht einfach wird, die Eliteliga des Verbandes zu halten, ist sich Henning Rupf, der die Eutingerinnen zum Aufstieg führte und auch weiter trainieren und betreuen wird, bewusst.

Er ist aber optimistisch, dass man sich diesmal halten wird, weil die Kerntruppe um Anja Klarmann, Patricia Hufnagel, Sarah Kraus, Swantje Krettek, Lisa Engelhard und Torfrau Patricia Paul zusammengeblieben und in der Verbandsliga auch um die Erfahrung einer Saison reifer geworden ist.

Zudem sind mit Cornelia Langenberg (HSG Strohgäu), Selina Wallmann-Sievers (FC St. Pauli) sowie Valerie Buch (HC Neuenbürg) drei neue Spielerinnen von extern hinzugestoßen. Nicht mehr dabei ist nur Selina Reubelt, die künftig in der 2. Mannschaft spielt. Damit kann mit einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen in die Runde gestartet werden. Als Favorit der Liga bewerten die Eutingerinnen die TSG Wiesloch und die HG Saaase.

Nach dem Abstieg des HC Neuenbürg laufen in der Landesliga nur noch die TG 88 Pforzheim II und die SG Pforzheim/Eutingen II als Vertreterinnen des Handballkreises auf. Die TG 88 Pforzheim II vertraut in dieser Runde nicht nur auf die gestandenen Spielerinnen, sondern setzt mit Carmen Matijevic, Jasmin und Lea Heilemann sowie Franziska Tews blutjunge Spielerinnen ein, die an die erste Mannschaft herangeführt werden sollen. Mit Katrin Händler und Sandra Armbruster übernehmen „88er-Urgesteine“ die Übungsleitung und Mannschaftsführung.

Im Gegensatz dazu wird die SG Pforzheim/Eutingen II auch in dieser Saison um den Ligaerhalt kämpfen müssen. Dass sich das Kämpfen lohnt, haben die Eutingerinnen in der vergangenen Saison erkannt, als man sich im Endspurt auf den letzten Drücker noch die Liga sicherte.

Nicht belohnt wurde der Endspurt und Kampf der Frauen des HC Neuenbürg, die nun wieder in der Bezirksliga auflaufen müssen. Die Buchbergerinnen werden in der neuen Liga als Favorit gehandelt. Ob die Mitstreiterinnen aber wissen, das Tim Klarmann, der auf dem Buchberg weiter trainiert, mit Lisa Schwarz und Sarah Knoch zwei Torhüterinnen und mit Gian Le Thi Ngoc und Lena Taafel zwei Feldspielerinnen nicht mehr zur Verfügung stehen?

Die Frauen aus Niefern und Mühlacker treten wieder als Spielgemeinschaft (Niefern/ Mühlacker) an. Mit Sophie Schuler, Erika Schaubert und Lena Tietz gibt es drei neue Gesichter, freilich fehlen Trainer Achim Matje mit Alexandra Schrade, Marisa Tamberg und Annika Kraus auch drei wichtige Spielerinnen.

Bregazzi formt neues Team

Im Jahr zwei nach Ende der Spielgemeinschaft mit der TG 88 nimmt der Turnerbund Pforzheim auch bei den Frauen den Spielbetrieb auf. David Bregazzi ist dabei, eine neu zusammen-gewürfelte Mannschaft wettbewerbsfähig zu machen. Über weitere Zugänge, insbesondere eine starke Torfrau, würde er sich freuen. Die Zahl der Mannschaften aus dem Handballkreis bleibt aber dennoch gleich, weil die Frauen des TV Calmbach aufgrund mehrerer Schwangerschaften vorübergehend keine Mannschaft stellen können.