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Glückwunsch: Marco Lenz (rechts) freut sich trotz seiner Finalniederlage mit Turniersieger Holger Fischer. Foto: Ripberger
Glückwunsch: Marco Lenz (rechts) freut sich trotz seiner Finalniederlage mit Turniersieger Holger Fischer. Foto: Ripberger
Siegerehrung bei den Damen: Frank Nauheimer (links) und Dirk Heinik vom Sponsor G.Rau-Admedes mit den Finalistinnen Iva Primorac (links) und Lisa Ruppert.  Foto: Ripberger
Siegerehrung bei den Damen: Frank Nauheimer (links) und Dirk Heinik vom Sponsor G.Rau-Admedes mit den Finalistinnen Iva Primorac (links) und Lisa Ruppert. Foto: Ripberger
Energisch schlug Iva Primorac vom gastgebenden TC Wolfsberg im Endspiel zu.  Foto: Ripberger
Energisch schlug Iva Primorac vom gastgebenden TC Wolfsberg im Endspiel zu. Foto: Ripberger
10.07.2016

Freude beim TC Wolfsberg: Beide Turniersiege bleiben in Pforzheim

Gleich zweimal durfte der Tennisclub Wolfsberg am Wochenende auf der eigenen Anlage in der Nordstadt jubeln. Sowohl Iva Primorac, als auch Holger Fischer konnten sich vor heimischer Kulisse den Turniersieg sichern.

Bei der Badischen Meisterschaft der Frauen setzte sich Primorac im Endspiel gegen die an Position zwei gesetzte Lena Ruppert (TC Amberg am Schanzl) in zwei Sätzen (6:4, 6:1) durch. Damit knüpfte die Wolfsbergerin an ihre guten Leistungen an. Schon im Viertelfinale hatte sie die topgesetzte Ellen Linsenbolz vom TuS Heidelberg ausgeschaltet (6:4, 4:6, 6:1). Im Halbfinale folgte dann das Duell mit Anna-Benita Fuchs (TC Lauffen), das Primorac in zwei Sätzen (6:4, 6:1) deutlich gewann.

Gute Prognose

Auch im Endspiel machte die Kroatin eine gute Figur. Zwar wurde sie im ersten Satz von Ruppert vor einige Probleme gestellt, doch durch drei Breaks konnte sich die Wolfsbergerin dennoch mit 6:4 durchsetzen. „Ich wusste, dass ich den ersten Satz gewinnen musste und meine Gegnerin dann nachlässt“, sagte Primorac. Im zweiten Satz ließ sie tatsächlich keine Zweifel am Erfolg aufkommen, fegte Ruppert mit 6:1 vom Platz und sicherte dem TCW damit den ersten Erfolg im eigenen Frauenturnier seit 1999. Aus diesem Jahr datiert auch der letzte TCW-Doppelsieg. Das Männerturnier gewann damals Marco Ockernahl.

Auch im Finale des Goldstadtpokals der Herren kam es zu einer Seltenheit. Erst zum zweiten Mal in der Turniergeschichte standen sich mit Marko Lenz und Holger Fischer zwei Spieler des Heimvereins gegenüber. Nachdem Lenz den ersten Satz mit 6:1 für sich entscheiden konnte, sah es schon nach dem erwarteten Favoritensieg aus. Doch Fischer kämpfte sich zurück.

„Zu Beginn hatte ich Oberschenkelprobleme. Im zweiten Satz haben diese dann aber zum Glück nachgelassen“, erklärte der Turniersieger, der im Halbfinale gegen den zweitgesetzten Nils Brinkmann (TC Olympia Lorsch) über drei Sätze gehen musste (2:6, 6:4, 6:0). Gegen seinen Teamkollegen Lenz drehte Fischer trotzdem noch einmal auf und entschied den zweiten Satz 6:3 für sich. Zu Beginn des dritten Satzes konnte Fischer seinem Gegner direkt den Aufschlag abnehmen. Beim Stand von 4:4 behielt er dann trotz des starken Aufschlagspiels seines Konkurrenten erneut die Oberhand. Durch ein Break ging Fischer in Führung, und die ließ er sich nicht mehr nehmen. Am Ende konnte der Außenseiter den entscheidenden Satz so mit 6:4 gewinnen.

„Meine intensive Vorbereitung wurde belohnt. Ich habe versucht, variabel zu spielen und das hat sich ausgezahlt“, sagte Fischer. Auch sein Gegner konnte sich trotz der Niederlage für seinen Mitspieler freuen. „Natürlich hätte ich gern gewonnen. Aber es war ein hochklassiges Tennisspiel, bei dem sich Holger den Sieg erkämpft und verdient hat“, sagte Lenz und wagte einen Blick auf die anstehende Saison: „Mit so einer Leistung kann er uns auch in der Bundesliga weiterhelfen.“