GER, FC Rielasingen-Arlen vs. FC Noettingen, Fußball, Oberliga Baden-Württemberg, 05.09.2021
Den Ball am Fuß, die Taktik im Kopf: das Comeback von Nöttingens Interimstrainer Michael Wittwer war dennoch nicht von Erfolg gekrönt. 

Fünfte Pleite in Folge: Talfahrt des FC Nöttingen hält an

Rielasingen/Remchingen-Nöttingen. Der große Befreiungsschlag blieb aus. Der FC Nöttingen fand auch nach dem Trainerwechsel – Michael Wittwer für Marcus Wenninger (wir berichteten) – nicht in die Erfolgsspur. Mit dem 0:1 (0:1) am Sonntag beim 1. FC Rielasingen-Arlen verlor der Fußball-Oberligist das fünfte Spiel in Folge und steckt damit weiter mit nur drei Punkten im Tabellenkeller fest. Das Tor des Tages erzielte Albert Malaj (10. Minute).

Michael Wittwer analysierte ruhig und sachlich die Partie, die unter brütender Hitze auf dem Kunstrasen ausgetragen wurde: „Es ist ja klar, dass es mit Hand auflegen nicht getan ist und die Mannschaft fortan ihre Gegner vom Platz schießt. Die Verunsicherung ist da, das ist aber auch selbstverständlich, die letzten Niederlagen haben Spuren hinterlassen. Heute hat sich die Mannschaft nicht so viele Chancen erspielt wie sonst. Nach dem frühen Gegentor hat sie sich aber auch nicht hängenlassen.“

Wittwer nahm zwei Veränderungen vor: Für Riccardo di Piazza und Jimmy Marton spielten Mario Bilger und Niko Dobros von Beginn an. Wittwer setzte auf eine 4-5-1-Formation, wobei Dobros immer wieder vorne von Ernesto de Santis im Sturmzentrum unterstützt wurde. Auf ihrem gewohnten Geläuf machten die Rielasinger die Räume jedoch eng, so dass die Nöttinger diesmal im Angriff nicht so zum Zuge kamen.

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Ärgerlich der frühe Gegentreffer: Die Nöttinger verloren im Spielaufbau den Ball, dieser wurde dann vom Gegner schnell in die Spitze gesteckt, wo Albert Malaj Andreas Dups im FCN-Tor keine Abwehrchance ließ. Das war aber auch die einzige Situation, in der die FCN-Defensive nicht auf der Höhe war, ansonsten präsentierte sie sich unter Interimstrainer Michael Wittwer stabiler als sonst.

Wittwer blickt voraus und dämpft aufkommende Erwartungen: „Wir werden nicht innerhalb von ein, zwei Wochen den Schalter umlegen können, das wird schon längere Zeit brauchen. Ich hoffe nur, das wissen auch die Leute drumherum.“ Die nächste schwere Aufgabe wartet schon: am Freitag um 19 Uhr gastiert Spitzenreiter Neckarsulm beim FCN.

Dominique Jahn

Dominique Jahn

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