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Habt am Samstag Geburtstag: Markus Kauczinski. dpa
Habt am Samstag Geburtstag: Markus Kauczinski. dpa
Haben am Samstag Geburtstag: Markus Kauczinski (links) und Enrico Valentini. dpa
Haben am Samstag Geburtstag: Markus Kauczinski (links) und Enrico Valentini. dpa
19.02.2016

Für Markus Kauczinski wäre ein Heimsieg gegen Braunschweig das größte Geschenk

War da was? Nur ungern erinnert man sich beim KSC vor der samstags Hausaufgabe gegen Eintracht Braunschweig (13 Uhr) an die herbe Niederlage im Hinspiel. Mit einer 0:6-Packung mussten die Wildparkprofis am 30. August vergangenen Jahres (fünfter Spieltag) die Heimreise aus Niedersachsen antreten. „Das war der gefühlte Tiefpunkt dieser Saison“, blickt Sportdirektor Jens Todt zurück auf ein Spiel, in dem „dem Gegner alles gelungen ist.“ Er und seine Mannschaft hätten vor der zweiten Begegnung zwar keine schlaflosen Nächte, sagt Cheftrainer Markus Kauczinski, und würden nicht von übertriebenen Revanchegelüsten geleitet. „Aber ich denke schon: Wir haben etwas gutzumachen.“

Primär gehe es dabei natürlich darum, zu gewinnen. „1:0 genügt“, sagt Mittelfeldspieler Gaetan Krebs. Nach Möglichkeit solle seine Mannschaft aber auch noch „spielerisch überzeugen“, wünscht sich der KSC-Coach, der am Samstag seinen 46. Geburtstag feiert. „Wenn wir gewinnen, ohne zu überzeugen, habe ich aber auch nichts dagegen.“ Umgekehrt jedoch – gut spielen und verlieren – das wäre schon eine bittere Pille.

Nach einem Sieg über die früheren „Jägermeister“ wäre der KSC nach Punkten gleichauf mit seinen Gästen, „und wer hätte das nach dem Hinspiel gedacht“, sagt Kauczinski, der schon Enrico Valentini einen Platz in der Anfangsformation versprach. Nicht, weil auch der Rechtsverteidiger Geburtstag hat (27.), sondern weil er beim 1:0-Erfolg in Duisburg ein „insgesamt gutes Spiel gemacht hat“, das schon nach 50 Sekunden mit der Vorlage zum frühen Siegtreffer durch Manuel Torres begann. Außerdem gehört Hiroki Yamada, obwohl das Spiel in Duisburg weitestgehend an dem Japaner vorbeilief, zur Startelf, verriet Kauczinski. „Er hatte verletzungsbedingt nur sieben Tage Vorbereitung, wird aber in jedem Training besser. Ihm fehlt noch der Rhythmus.“

Auf Dimitris Diamantakos als Mittelstürmer wollte sich Kauczinski noch nicht festlegen. Gut möglich, dass Erwin Hoffer wieder einmal von Beginn an spielt.

Mögliche KSC-Aufstellung: Vollath – Valentini, Stoll, Gulde, Sallahi – Krebs, Meffert – Torres, Yamada, Gouaida – Diamantakos (Hoffer).