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Die Profis laufen hinterher, die Amateure geben Gas: Nöttingens Thorben Schmidt (am Ball) entwischt den Schalkern Jermaine Jones, Christian Fuchs und Julian Draxler (von links). Fotos: Ketterl/Gössele
Zweikampf-Sieger gegen Jermaine Jones: Für Timo Brenner (links) war es der Höhepunkt der bisherigen Karriere.
Für den Schiri kein Elfer: Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes ringt Michael Schürg zu Boden.
Im Pokalfieber: Mutter Christina Zirpel und Freundin Kirsa Roth stehen natürlich auf Niklas Hecht-Zirpel.
06.08.2013

Für Nöttinger Spieler war Pokalspiel Höhepunkt der Karriere

Ganz dicht stand der FC Nöttingen am Montagabend vor einer riesigen Pokalsensation. „Es war tatsächlich möglich. So eine Chance kriegst du nicht mehr so schnell“, erklärte FCN-Kapitän Timo Brenner nach der denkwürdigen Partie im Karlsruher Wildpark.

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Der enttäuschende Erstligist Schalke 04 gewann am Ende glücklich mit 2:0 durch die Tore von Klaas-Jan Huntelaar (30.) und Leon Goretzka (90. + 4).. Trotz der Niederlage war das Spiel die Krönung einer an Höhepunkten nicht armen Vereinsgeschichte des FC Nöttingen.

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Welchen Stellenwert hat die Partie für die Nöttinger Spieler:

„Es war das größte Spiel meiner bisherigen Karriere“, sagt Kapitän Brenner.“ Das sah auch Mario Bilger so: „Es war der Höhepunkt.“ Er meinte aber auch: „Es war klar, um die Sensation wirklich zu schaffen, brauchst du auch Glück. Und das hat uns bei den zwei Lattentreffern gefehlt“. Das Spiel verleiht auf jeden Fall Rückenwind für die am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger FV Ravensburg beginnende Saison der Oberliga Baden-Württemberg. „Das Spiel gegen Schalke war ein Fingerzeig: Wir sind bereit und fit“, glaubt Kapitän Timo Brenner.

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Was bringt das Spiel finanziell für den FC Nöttingen?

Eine genaue Abrechnung gibt es noch nicht. Nöttingens Sportchef Dirk Steidl will zum jetztigen Zeitpunkt auch nicht über Zahlen spekulieren. Es ist aber damit zu rechnen, dass dem Verein aus den Einnahmen (TV-Gelder, Zuschauer, VIP-Logen, Catering, sonstige Vermarktung) gut 200 000 Euro bleiben.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Mittwochsausgabe Ihrer Pforzheimer Zeitung.

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