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Kraftvoll durch die Mitte: Der Pforzheimer Aidan Winter überzeugte beim Sieg in Neuenheim.  Lörch
Kraftvoll durch die Mitte: Der Pforzheimer Aidan Winter überzeugte beim Sieg in Neuenheim. Lörch
15.09.2013

Für Pforzheimer Rugby-Team ist die Meisterrunde zum Greifen nahe (pu_0#wo_0)

Heidelberg/Pforzheim. Mit einem verdienten 23:19-Sieg beim deutschen Vizemeister SC Neuenheim ist der TV Pforzheim seiner Favoritenrolle in der Rugby-Bundesliga gerecht geworden. Damit ist der Einzug der Rhinos aus der Goldstadt in die Meisterrunde so gut wie sicher, denn am nächsten Samstag (15.00 Uhr, Rattach-Stadion Eutingen) geht es zum Vorrundenabschluss gegen den noch punktlosen Tabellenletzten Heidelberger TV.

Wie schon vor einer Woche bei der knappen und späten Niederlage beim deutschen Meister Heidelberger RK benötigte der TVP eine Halbzeit, um aufzuwachen. Der Sieg in Neuenheim hätte höher ausfallen können, wenn die Pforzheimer in der ersten Hälfte nicht so undiszipliniert gespielt hätten. So aber verwandelte SCN-Kicker Tomás van Gelderen drei Straftritte.

Auf der Gegenseite traf Jeremy te Huia für den TVP mit dem ersten Straftritt. Rhinos-Kapitän Mustafa Güngör hatte einmal mehr einen großen Tag und legte den ersten Versuch (Erhöhung von te Huia) im Neuenheimer Malfeld ab. So stand es zur Pause 10:9 für den TVP.

Ein Sieg in der fairen Partie war eigentlich Pflicht für beide Teams. Vielleicht hatte der TVP deshalb anfangs nervös agiert. Vielleicht lag es auch am Aderlass bei den Spielern, denn mit Russell Kupa, Josh Fisiiahi und Carlos Soteras-Merz fehlten drei Stammkräfte.

Doch nach der Pause wurden die Neuenheimer mächtig unter Druck gesetzt. Manasah Sita gelang durch ein paar schnelle Schritte der Durchbruch zum zweiten Pforzheimer Versuch. Der unermüdlich arbeitende Aidan Winter konnte einen dritten Versuch nachlegen. Dem spielfreudigen Güngör gelang aus dem Spielverlauf heraus ein Dropkick zwischen die Stangen.

Der SCN konnte zwischenzeitlich mit einem Versuch das Ergebnis etwas spannender gestalten, aber mit zunehmender Spieldauer wurden die Neuenheimer in der eigenen Spielfeldhälfte festgehalten. Erst kurz vor Schluss gelang ihnen ein Durchbruch und die Punkte zum 19:23. Mehr aber ließ Pforzheim nicht zu.

Neben Winter und Güngör überzeugte bei den Pforzheimern auch Sam Harris. Der „Schluss“ war vor der Saison von Neuenheim gekommen. uh